Titelaufnahme

Titel
Rechenschwäche - Dyskalkulie : aktuelles Grundlagenwissen und dessen Berücksichtigung in der Grundschule / vorgelegt von Kathrin Plut
Weitere Titel
Dyscalculia basic knowledge and the application of recent theory to primary school teaching
Verfasser/ VerfasserinPlut, Kathrin
Begutachter / BegutachterinFriehs Barbara
Erschienen2010
Umfang112 Bl. : Zsfassung + 1 CD-ROM ; Ill., graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2010
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Rechenschwäche / Grundschule / Rechenschwäche / Grundschule / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-22900 Persistent Identifier (URN)
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Rechenschwäche - Dyskalkulie [2.77 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die Masterarbeit ?Rechenschwäche ? Dyskalkulie. Aktuelles Grundlagenwissen und dessen Berücksichtigung in der Grundschule? behandelt aktuelle Erklärungsansätze und Erkenntnisse aus der Forschung zum Thema Rechenschwäche. Die Arbeit gliedert sich in einen theoretischen und einen praktischen Teil.Anhand der ?normalen? Entwicklung des mathematischen Denkens wird im theoretischen Teil aufgezeigt, wie und unter welchen Voraussetzungen Rechenprobleme, wie beispielsweise ein falscher Zahlenbegriff oder falsche Operationsstrategien, entstehen können, und wie Rechenschwäche präventiv vorgebeugt werden kann. Besonders betont werden die Vorläuferfähigkeiten, welche dem mathematischen Operieren zu Grunde liegen, da diese das mathematische Denken stark beeinflussen. Fehlen grundlegende Denkstrukturen, ist das Risiko wesentlich höher, Rechenprobleme zu entwickeln.Des Weiteren werden die verschiedenen Testbatterien, mit welchen man Rechenschwäche diagnostizieren kann, vorgestellt und kritisch beleuchtet. Dazu gehören zum Beispiel die Reihe der Eggenberger Rechentests oder die Deutschen Rechentests.Im praktischen Teil der Arbeit wird anhand einer Sekundäranalyse einer Fragebogenstudie (aus dem Jahr 2002 / 2003, durchgeführt in der Steiermark von Lenart / Holzer und Schaupp) dargestellt, wie groß der Wissensstand von LehrerInnen im Bereich Rechenschwäche und das Informationsbedürfnis sind. Zur Veranschaulichung der Vorgehensweise bei Verdacht auf Rechenschwäche im schulischen Alltag dient des Weiteren ein Expertininterview mit der Beratungslehrerin für Rechenschwäche im Schulbezirk Gröbming. Darin wird erläutert, wie die Beratungslehrerin arbeitet.Der letzte Teil setzt sich aus einem selbst entwickelten Lernmodell zusammen, in dem anhand der Einführung des Zahlenraums bis 10 gezeigt wird, wie die praktische Umsetzung im Mathematikunterricht aussehen kann, wenn theoretisches Wissen rund um Rechenschwäche berücksichtigt wird.

Zusammenfassung (Englisch)

The Master?s thesis ?Dyscalculia ? Basic knowledge and the application of recent theory to primary school teaching? focuses on current theories and perceptions of dyscalculia and its realisation in Styrian schools. The first part of the thesis deals with the ?normal? development of mathematical thinking, which implies fundamental skills such as the competence to classify or to sort objects according to their properties. The second part gives an overview of different theories concerning the reasons for arithmetic problems, ideal learning conditions, testing results, and fundamental guidelines of how to support affected children. The newest insights come from neuropsychology and cognitive psychology; older ones derive from developmental psychology. The practical part consists of four sections. Firstly, a secondary analysis of a study (from Lenart / Holzer / Schaupp 2002/2003) of Styrian teachers, their knowledge of dyscalculia and the need of information is given. The second practical contribution consists of an interview with a teacher and dyscalculia advisor, which deals with the measures taken in school in case of dyscalculia. Moreover, it shows how the advisory teacher works to support other teachers and parents of affected pupils. The third part is a description of special training for teachers working with children with dyscalculia. Lastly, a learning model for mathematics taking into account dyscalculia is presented. This is exemplified through how to teach the first numbers up to ten considering the guidelines presented in the thesis.

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