Titelaufnahme

Titel
Förderung von Erholungsprozessen älterer und jüngerer ArbeitnehmerInnen am Arbeitsplatz / Sandra Maria Flatschacher
Verfasser/ VerfasserinFlatschacher, Sandra Maria
Begutachter / BegutachterinKallus Konrad Wolfgang
Erschienen2010
Umfang114 Bl. : Zsfassung ; graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2010
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Arbeitspause / Erholungspause / Arbeitspause / Erholungspause / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-22654 Persistent Identifier (URN)
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Förderung von Erholungsprozessen älterer und jüngerer ArbeitnehmerInnen am Arbeitsplatz [1.91 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

In dieser Diplomarbeit galt das Interesse der überdauernden Wirkung einer Pausengestaltungsmaßnahme. 59 Angestellte mit Computerarbeitsplätzen des Bundesministeriums für Finanzen in Linz nahmen an der Untersuchung teil. Um Alterseffekte untersuchen zu können wurde die Stichprobe in ?Jüngere? (26-45 Jährige) und ?Ältere? (46-65 Jährige) unterteilt. Mittels Los wurden die Personen unterschiedlichen Pausengestaltungsmethoden (Stretching, Progressive Muskelentspannung, Binaural Beats) und der Kontrollgruppe zugeteilt. Es wurden die Herzfrequenz und der Blutdruck sowie das subjektiv wahrgenommene psychische und körperliche Befinden erhoben. Die Datenerhebung fand in einem Zeitraum von sechs Wochen statt und unterteilte sich in zwei Trainingswochen und vier Wochen Nachmessungen. Beide Altersgruppen zeigen während den Trainingswochen geringere Werte im MKSL-Subtest ?Adrenerge Symptome? als zu Beginn der Untersuchung. Die TeilnehmerInnen der Trainingsgruppen Stretching und Progressive Muskelentspannung zeigen während den Trainingswochen geringere Werte im MKSL-Subtest ?Schmerzen?. Jüngere TeilnehmerInnen berichten von zunehmender ?sozialer Unterstützung? und im Vergleich zur Baseline-Messung zeigen die TeilnehmerInnen der Gruppen Binaural Beats und Progressive Muskelentspannung geringere Werte im EBF-Subtest ?Fehlbeanspruchung?. Personen der Gruppe Stretching und der Kontrollgruppe zeigen außerdem während den Trainingswochen höhere Werte im EBF-Subtest ?erholsame Freizeit? als die TeilnehmerInnen der anderen Gruppen. Zum letzten Messzeitpunkt der Trainingswochen zeigen jüngere TeilnehmerInnen höhere Werte im EPF-Subtest ?Vorbereitung? (auf die Erholungsphase) als ältere. Diese wiederum zeigen zu Beginn der Untersuchung höhere Werte im EPF-Subtest ?Erschöpfung? als Jüngere, welche aber im Verlauf der Untersuchung reduziert werden können. Außerdem kann sowohl der systolische als auch der diastolische Blutdruck der Probanden im Vergleich zur Baseline-Messung gesenkt werden.

Zusammenfassung (Englisch)

The topic of this diploma thesis is to determine long term effects of different types of break schedules. The study contained 59 employees from the financial office in Linz. The sample was divided into ?younger people? (age 26-45) and ?older people? (age 46-65) and four different types of break schedules (stretching, progressive relaxation, binaural beats) and a control group. Measurements included heart rate and blood pressure as well as individual mental and physical condition. Data collection occurred over six weeks and was split into two weeks of practice and four weeks of post measurements. During time of practice both age groups showed less values in the MKSL-subtest ?adrenergic symptoms? compared to baseline-measurement and participants of stretching and progressive relaxation showed less values in the MKSL-subtest ?pain?. Younger participants reported more ?social support? compared to baseline-measurements and participants of binaural beats and progressive relaxation showed less values in the EBF-subtest ?work load?. Furthermore, participants of stretching control group showed higher values in the EBF-subtest ?recreative leisure time?. Younger participants showed higher value in the EPF-subtest ?preparation? (for recuperation) than older participants. At the beginning of the study older participants showed higher account in the EPF-subtest ?exhaustion? than younger which could be reduced during practice time. Furthermore, systolic and diastolic blood pressure decreased in comparison to baseline-measurements.