Titelaufnahme

Titel
Barrierefreiheit am Beispiel der Almenlandgemeinde Passail : Barrier-free accessibility - case study Passail / vorgelegt von Thomas Schweiger
Verfasser/ VerfasserinSchweiger, Thomas
Begutachter / BegutachterinJanschitz Susanne
Erschienen2011
Umfang164 Bl. : Zsfassung + 1 CD-ROM ; Ill., Kt.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2011
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Passail / Barrierefreies Bauen / Passail / Barrierefreies Bauen / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-22593 Persistent Identifier (URN)
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Barrierefreiheit am Beispiel der Almenlandgemeinde Passail [2.56 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Das Ziel dieser Arbeit war die gesetzlich vorgegebenen baulichen Forderungen im Bezug auf Barrierefreiheit zu erfassen und zu überprüfen, inwieweit die außerhäuslichen Einrichtungen der Almenlandgemeinde Passail diesen Anforderungen entsprechen. Bei den gesetzlichen Rahmenbedingungen wurde als wichtige Grundlage dieser Arbeit zuerst das österreichische Behindertengleichstellungsgesetz (BGStG) untersucht. Das Gesetz ist mit 1.1.2006 in Kraft getreten und entfaltet erst am 31.12.2015 seine volle Wirkung. Andere wichtige Dokumente und Institutionen die verwendet bzw. kontaktiert werden, sind das Steiermärkische Baugesetz, das Österreichische Institut für Bautechnik (OIB) und die ÖNROM B 1600, ein Standard, welcher als einziges Dokument konkrete Maßangaben enthält, um barrierefreie Bereiche zu gestalten. Das Untersuchungsgebiet in der Almenlandgemeinde Passail wird auf den Ortskern beschränkt. Die außerhäuslichen Einrichtungen werden, angelehnt an Heineberg, in drei Bedarfsgruppen gegliedert. Alle außerhäuslichen Einrichtungen werden in einer Karte des Untersuchungsgebietes mit Nummern versehen dargestellt. Zur Untersuchung der außerhäuslichen Einrichtungen auf ihre Barrierefreiheit werden in Anlehnung an die ÖNROM B 1600 Kriterien festgelegt. Die Ergebnisse der Begehungen werden in den Karten (1 Karte/Kriterium) und in einer Matrix dargestellt. Zusammenfassend kann gesagt werden, dass ein barrierefreier Zugang zu den Einrichtungen am häufigsten an einer mechanisch Tür ohne automatischen Türöffner scheitert. In diesem Zusammenhang kann mit einer relativ kleinen Investition eine große Verbesserung für die Barrierefreiheit erzielt werden. Generell ist die Bereitschaft Barrierefreiheit zu gestalten bei der Bevölkerung in Passail gegeben, häufig fehlt aber das Wissen, was ein Hindernis für mobilitätseingeschränkte Personen darstellt. Hier ist meiner Meinung nach die Gesetzgebung in Zukunft gefordert, konkrete Vorgaben zu formulieren bzw. auf bestehende Normen zu verweisen.

Zusammenfassung (Englisch)

Barrier-free accessibility ? case study PassailThe aim of this thesis is to describe the structural requirements concerning barrierfreeaccessibility which are legally mandatory and to evaluate at which degree theseregulations are realised in the public buildings of Passail.The Austrian Law on Equal Opportunities for the Disabled (Bundes-Behindertengleichstellungsgesetz) is a very important basis when it comes to thelegal framework. This law has become effective on 1st of January 2006 and will befully effective on 31st of December 2015. Other important documents and institutionswhich have been used and contacted are the Styrian building law, the AustrianInstitute of Construction Engineering (OIB) and OENORM B 1600, which is astandard and the only document which publishes practical dimensions to createbarrier-free areas.The area of investigation in the Almenland Passail has been limited to the innercentre. The public buildings have been structured in three groups depending ondemand, following Heineberg. All public buildings have been displayed with numberson a map.For the analysis of the public buildings concerning their barrier-free accessibilitycertain criteria has been established according to OENROM B 1600. The findings ofthese analyses are displayed in the maps (one map for each criteria) and in a matrix.In summary can be stated that a barrier-free access often fails due to mechanicdoors without automatic door opener. In this context a big improvement for barrierfreeaccess can be achieved with only a little investment.Generally speaking the population of Passail is willing to improve barrier-freeaccessibility but often the know-how of what creates a barrier for people with reducedmobility is missing. In this context according to my opinion the legal authorities arerequested to draft practical advice or refer to existing standards to improve barrierfreeaccessibility in future.