Titelaufnahme

Titel
"Heiraten!...Vielleicht...wenn ich nicht dazu erzogen worden wäre, die Ehe als etwas Fürchterliches anzusehen" : Postmoderne und traditionelle Werte in der Bis(s)-Reihe von Stephanie Meyer / eingereicht von Maria Anna Lerch
Verfasser/ VerfasserinLerch, Maria Anna
Begutachter / BegutachterinSchaupp Walter
Erschienen2010
Umfang170 Bl.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2010
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
SchlagwörterMeyer, Stephenie <Twilight saga series> / Meyer, Stephenie <Twilight saga series> / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-22484 Persistent Identifier (URN)
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"Heiraten!...Vielleicht...wenn ich nicht dazu erzogen worden wäre, die Ehe als etwas Fürchterliches anzusehen" [0.85 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Dem Schreiben der Arbeit ist vorausgegangen, dass die Art und Weise, wie in den Bis(s)-Büchern von Stephenie Meyer gleichzeitig postmoderne und traditionelle Werte vorkommen, in der Verfasserin grundsätzlich Erstaunen ausgelöst haben; Erstaunen darüber, dass diese auf den ersten Blick so auseinandertreibenden Werteströmungen so genial in den einen Guss der Bücher passen. Da die hohen Verkaufszahlen und die inzwischen ausgestrahlten Verfilmungen der Bücher für einen beachtlichen Erfolg sprechen, lag der Gedanke nahe, dass gerade diese Verknüpfung zweier unterschiedlicher Werthaltungen eine Rolle in diesem Erfolg spielen könnte. Natürlich steht im Vordergrund des Erfolges die romantische Liebesgeschichte, die sich zwischen Bella und Edward entwickelt, die vornehme Zurückhaltung des starken Vampirmannes und die unerschütterliche Liebe zwischen ihm und Bella erinnern außerdem stark an Jane Austen-Romane, die auf ebenso große Erfolge blicken lassen. Aber die vielen vorkommenden traditionellen Werte, die einer vergangenen Ära anzugehören scheinen, bleiben dessen ungeachtet auffällig, und zwar umso mehr, weil gleichzeitig Extremausprägungen postmoderner Werte die Bühne für die Geschichte bilden. Die Arbeit stellt demnach sowohl die postmodernen wie die traditionellen Werte in den Bis(s)-Büchern vor und geht der Frage nach, ob diese auseinanderstrebenden Werthaltungen miteinander konkurrieren oder in der heutigen Zeit legitim nebeneinanderher laufen; inwieweit die traditionellen Werte in den Büchern realistisch dargestellt sind und ob sie damit neue Attraktivität gewinnen.

Zusammenfassung (Englisch)

Prior to writing this paper, the author was deeply astonished by the way in which the Twilight books by Stephenie Meyer show, at the same time, traditional and postmodern values. At first sight, it was astonishing how these seemingly different values fit together so perfectly well in these books. Since high sales and a film version of these books show a respectable success, the idea arose that the combination of these two so different values might play a role in that success.Clearly, in the foreground of that success stands the romantic love story that is developing between Bella and Edward. The noble and reserved nature of the strong, male vampire and the unshakable love between him and Bella also remind one of Jane Austen novels, which were also very successful.However, the many traditional values presented which appear to belong to a past era are still very noticeable. At the same time, extreme circumstances of postmodern values set the stage for the story. This paper, therefore, presents the postmodern values as well as the traditional values in the Twilight books. It also inquires whether the opposing values are in conflict with each other, or if nowadays both can legitimately stand side-by-side. Furthermore, this paper asks how well the traditional values are realistically presented in these books, and asks whether they can win new popularity.