Titelaufnahme

Titel
Petrogenesis and geochemistry of selected corundum (ruby) deposits / Gerald Doppler
Verfasser/ VerfasserinDoppler, Gerald
Begutachter / BegutachterinHauzenberger Christoph
Erschienen2010
Umfang140 Bl. : Zsfassung ; Ill., graph. Darst., Kt.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2010
Anmerkung
Zsfassung in dt. Sprache
SpracheEnglisch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Rubin / Geochemie / Fingerprint-Verfahren / Rubin / Geochemie / Fingerprint-Verfahren / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-22465 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
Dateien
Petrogenesis and geochemistry of selected corundum (ruby) deposits [14.95 mb]
Links
Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Korund ist einer der wertvollsten Edelsteine und kommt in unterschiedlichen geologischen Umgebungen vor. In der vorliegenden Arbeit vergleichen wir geochemische Daten von Korunden (Rubinen), in Edelsteinqualität, aus verschiedenen Lagerstätten (Mong Hsu und Mogok, Myanmar und Yen Bai, Vietnam). Das Vorhaben bestand darin eine mögliche Klassifizierung der Einzelkörner zu erstellen sowie auf die Herkunft dieser, mit Hilfe edelsteinkundlicher und spektroskopischer Methoden, rückzuschließen. Da uns erschien, dass die erwähnten Methoden nicht ausreichende Genauigkeit liefern, wurden geochemische Untersuchungen zur quantitativen Analyse der einzelnen Körner durchgeführt, damit genauere Aussagen über die Herkunft der Edelsteine getroffen werden können.Weiters wurden Rubin-führende Gesteinsproben aus Tansania, Kenia und Österreich untersucht. Ein Hauptaugenmerk wurde auf vergleichende Untersuchungen von Korund ? grünem Zoisit ? Amphibol ? führenden Proben aus Longido (Tansania) und dem Waldviertel (Österreich) gelegt. Diese Gesteine sind auch als ?Anyolit? bekannt. Im Allgemeinen wird die Genese der granulitfaziellen Gesteine aus dem Waldviertel (genauer Böhmische Masse) der variszischen Gebirgsbildung zugeschrieben (400?300 Ma). Die Genese der Ost-Afrikanischen Gesteine erfolgte zw. 650?630 Ma im Zuge der neoproterozoischen Gebirgsbildung in Ost-Afrika. Darüberhinaus wurden petrologische und geochemische Untersuchungen von weiteren Korund-führenden Gesteinsproben aus Mahenge (Tansania), John Saul Mine und Aqua Mine (Kenia) durchgeführt.

Zusammenfassung (Englisch)

Corundum is one of the most valued gem stones occurring naturally in a variety of geological settings. In this study we compare geochemical data of gem corundum (ruby) from different deposits (Mong Hsu and Mogok, Myanmar and Yen Bai, Vietnam) in order to evaluate the possibility to constrain their origin. A first approach was to classify the single grains with gemmological and spectroscopic methods. This may be sufficient sometimes for an allocation of the gem but frequently it is not. Further geochemical investigations were done in order to obtain quantitative information of the trace element contents. In a second part investigations on ruby bearing rock samples from Tanzania, Kenya and Austria were done with the main focus on comparing corundum ? green zoisite ? amphibole bearing samples from Longido (Tanzania) and Waldviertel (Austria). These rocks are also known as 'anyolites'. In general the rocks from the Waldviertel (occurring in the Bohemian Massif) have been formed under granulite facies conditions at the variscan metamorphic event (350?300 Ma). The granulite samples from East-Africa have had its metamorphic peak conditions at 650?630 Ma during the Neoproterozoic East-Africa orogenesis. In the last chapter petrological and geochemical investigations have been done on several corundum bearing rock samples from Mahenge (Tanzania), and the John Saul and Aqua Mines (SE-Kenya).