Titelaufnahme

Titel
"Lern.Gesundheit" an steirischen Schulen : eine Follow-Up Erhebung zum Erleben salutogener Lernumgebungen an SchülerInnen der Sekundarstufe I. / vorgelegt von Philipp Cichocki
Verfasser/ VerfasserinCichocki, Philipp
Begutachter / BegutachterinReicher Hannelore
Erschienen2011
UmfangVIII, 165 Bl. : Zsfassung + 1 CD-ROM ; graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2011
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Steiermark / Schule / Gesundheitsförderung / Steiermark / Schule / Gesundheitsförderung / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-22415 Persistent Identifier (URN)
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"Lern.Gesundheit" an steirischen Schulen [3.86 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der psycho-sozialen Gesundheit von SchülerInnen, ihrem schulischen Wohlbefinden und deren beeinflussenden Faktoren. Im Kontext der schulischen Gesundheitsförderung werden gesundheits- und wohlbefindensförderliche Lernumgebungen diskutiert, die SchülerInnen entlasten und sie in ihrer psycho-sozialen Entwicklung unterstützen können. Ausgangspunkt der Fragebogenerhebung waren Daten zur Gesundheit, dem schulischen Befinden und der Wahrnehmung gesundheitsförderlicher Lernumgebungen steirischer SchülerInnen der 5. und 7. Schulstufe (AHS, HS, NMS), die 2009 von Angelika Seidl und Daniela Spanner erhoben wurden. Ziel der vorliegenden Follow-Up Erhebung war es auf Grundlage eines Längsschnittdesigns Entwicklungstrends bezüglich der Gesundheit, dem Befinden in der Schule und der Wahrnehmung von Lernumgebungen aufzuzeigen. Zusätzlich wurden das schulische Wohlbefinden und Belastungsaspekte durch die Schule differenziert erhoben. Die Stichprobe umfasste 246 SchülerInnen der 6. und 8. Schulstufe.Die Ergebnisse zeigen, dass die Freude am Schulbesuch und die Zufriedenheit mit der Schule innerhalb eines Jahres deutlich sanken, wobei die SchülerInnen der unteren Klassenstufen, wie auch die Jungen davon stärker betroffen waren. Ebenso zeigte sich eine Verschlechterung des subjektiven Gesundheitszustands, der gesundheitsbezogenen Lebensqualität, wie auch der Selbstwirksamkeit, wobei auch hier mit Ausnahme der Lebensqualität die Jungen davon stärker betroffen waren. Erwartungsgemäß konnte auch eine Verschlechterung der Wahrnehmung von Lernumgebungen festgestellt werden. Ebenso zeigte sich, dass die jüngeren SchülerInnen und die Jungen davon deutlich stärker betroffen waren bzw. die Mädchen ihre Lernumgebung grundsätzlich günstiger wahrnehmen.

Zusammenfassung (Englisch)

This work deals with students' psycho-social health and well-being at school, as well as with factors that influence these aspects. Within the framework of school health promotion, the work investigates learning environments promoting health and well-being that can facilitate students' educational life and support their psycho-social development. The starting point of the questionnaire-based evaluation was a data-corpus regarding health, well-being at school and salutogenic learning environments as perceived by Styrian students of the 5th and 7th grade (grammar school (AHS), general secondary school (HS), NMS), which was raised by Angelika Seidl and Daniela Spanner in 2009. Based on a panel design, the aim of this follow-up evaluation was to show development trends regarding health, well-being at school and perception of learning environments. In addition, the well-being at school and existing burdens at school were subject of a more specific investigation. The sample involved 246 students of the 6th and 8th grade. The results show that the satisfaction at and with school decreased considerably within one year and that students of the lower grades and boys were more affected by that trend. Moreover, they show a deterioration of the subjective health condition, health-related quality of life and self-efficacy, also revealing boys to be more affected (except with regard to the quality of life). As expected, the perception of learning environments changed for the worse as well. Furthermore, it became evident that younger students and boys were much more affected and that girls in general tend to perceive their learning environments as more convenient.