Titelaufnahme

Titel
The problem of global cimate change and the philosophy of John Rawls / eingereicht von Sarah Kenehan
Verfasser/ VerfasserinKenehan, Sarah Brigid
Begutachter / BegutachterinMeyer Lukas ; Koller Peter
Erschienen2010
Umfang229 S. : Zsfassung + 1 CD-ROM
HochschulschriftGraz, Univ., Diss., 2010
Anmerkung
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
SpracheEnglisch
Bibl. ReferenzOeBB
DokumenttypDissertation
Schlagwörter (GND)Rawls, John / Klimaänderung / Rawls, John / Klimaänderung / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-22159 Persistent Identifier (URN)
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The problem of global cimate change and the philosophy of John Rawls [1.21 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Dieses Projekt hat zwei Ziele. Erstens untersuche ich, was Gerechtigkeit angesichts des Klimawandels fordert. Bei der Bearbeitung dieser Frage verwende ich einen explizit Rawls?schen Ansatz. Damit zusammenhängend besteht das zweite Ziel dieses Projekts darin, das Potential von Rawls? Werk zu verteidigen, mit dem Klimawandel (und allgemein mit komplexen Umweltproblemen wie dem Klimawandel) umzugehen.Diese Fragen werden in vier Kapiteln bearbeitet. Im ersten Kapitel verteidige ich Rawls? Law of Peoples als einen vernünftigen Ausgangspunkt und zeige, dass dieser eine brauchbare Konzeption der Gerechtigkeitsforderungen im internationalen Kontext bietet. Im zweiten Kapitel arbeite ich die grundlegenden Antworten und Ressourcen heraus, die Rawls? Theorie im Zusammenhang mit der Klimaproblematik aufzuweisen hat. Dabei stütze ich mich insbesondere auf die zwei zusammenhängenden Ideen einer wohlgeordneten Gesellschaft und einer Unterstützungspflicht. In Kapitel 3 behandle ich die Problematik historischer Emissionen. Ich argumentiere für eine Konzeption von Wiedergutmachung, die sich kohärent in Rawls? Framework einfügt und darauf aufbaut. Schlussendlich untersuche ich in Kapitel 4, wie die Interessen zukünftiger Generationen berücksichtigt werden sollten. In diesem Kapitel nehme ich das pure intergenerational problem (PIP) von Stephen Gardiner als Ausgangspunkt. Ich argumentiere, dass das Prinzip des gerechten Sparens und die dazugehörigen Ressourcen der Idee eines Urzustands und eines Schleier des Nichtwissens zusammengenommen einen Weg aus dem PIP bieten. Somit zeige ich, dass Rawls? Theorie eine kohärente und robuste Antwort auf das Problem des globalen Klimawandels vorschreiben kann. Als solche bietet Rawls? Theorie einen neuen und gut abgestützten Ansatz, um die Klimaproblematik durchzudenken. Kurz gesagt beantwortet dieses Projekt die Frage: Was fordert Gerechtigkeit von uns angesichts des globalen Klimawandels?

Zusammenfassung (Englisch)

The aim of this project is twofold: first, I attempt to address what justice demands in the face of climate change. The approach that I take to working through this question is explicitly Rawlsian in character; that is, the arguments that I employ all draw upon the work of John Rawls. Thus, the second aim of this project is to defend the ability of Rawls?s work to deal with the problem of climate change (and generally complex environmental problems like climate change). This work is accomplished in four chapters. In the first chapter I defend Rawls?s Law of Peoples as a reasonable starting point, showing that this work is a viable conception of what justice demands in the international realm. In the second chapter, I work out the basic responses and tools of Rawls?s theory to the problem of climate change, focusing on the connected ideas of well-orderedness and the duty of assistance. In chapter 3, I address the problem of historical emissions. I argue for a conception of rectification that coheres with and is based on the Rawlsian framework. Finally, in chapter 4 I explore how to consider the interests of future generations. In this chapter, I use as a starting point the pure intergenerational problem (PIP) as detailed by Stephen Gardiner. I here argue that the just savings principle and the accompanying tools of the original position and the veil of ignorance together provide a way out of the PIP.Thus I show that Rawls?s theory is capable of dictating a coherent and robust response to the problem of global change. And as such, Rawls?s theory offers a new and well-defended approach to thinking through the problem of global climate change. In sum, it answers the question: How does justice demand that we act in the face of global climate change?