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Title
Die Entwicklung des Arbeitslosenversicherungsrechts in Österreich seit 1945 / vorgelegt von: Martina Bein
AuthorBein, Martina
CensorPichler Johannes
Published2010
Description174 Bl. : Zsfassung
Institutional NoteGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2010
LanguageGerman
Document typeThesis (Diplom)
Keywords (GND)Österreich / Arbeitslosenversicherung / Geschichte 1945-2010 / Österreich / Arbeitslosenversicherung / Geschichte 1945-2010 / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-22140 Persistent Identifier (URN)
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Die Entwicklung des Arbeitslosenversicherungsrechts in Österreich seit 1945 [0.7 mb]
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Abstract (German)

Die ?Entwicklung des Arbeitslosenversicherungsrechts in Österreich seit 1945? beschäftigt sich mit der Geschichte des Risikos ?Arbeitslosigkeit? und deren Versicherungsleistung.Ein kurzer Abriss über die Sozialpolitik, die Sozialversicherung und die Arbeitslosenversicherung im Allgemeinen sind notwendig, um die Zusammenhänge zu verstehen. Einen wichtigen Aspekt stellt der Abschnitt der österreichischen Wirtschaftsgeschichte mit Schwerpunkt Arbeitsmarkt dar. Viele Gesetze wurden aufgrund von politischen, gesellschaftlichen oder eben wirtschaftlichen Änderungen oder Notwendigkeiten angepasst, sodass das Verständnis für die Gesetzesentwicklung ohne diese Kenntnisse kaum möglich ist. Das 5. Kapitel beschäftigt sich mit der Arbeitslosenversicherung vor 1945, die im Wesentlichen immer noch Grundlage für das heute Arbeitslosenversicherungswesen ist. Zwischen 1945 und 1949 wurden dann reichsrechtliche Bestimmungen übernommen, da es zum damaligen Zeitpunkt nicht möglich war, alle Gesetze auf eine neue Grundlage zu stellen. So musste man sich damit behelfen, einfach jene Bestimmungen zu entfernen, die der österreichischen Mentalität völlig fremd sind.Das AlVG 1949 und seine wichtigsten Bestimmungen werden ausführlich beschrieben. Ebenso alle elf Novellen. 1958 wurde das AlVG wiederverlautbart und in weiterer Folge 20 Mal novelliert.Das derzeit geltende AlVG trat 1977 in Kraft, bis August 2010 gab es bereits 96 Novellen. Für jede Wiederverlautbarung wurden die Novellierungen dargestellt, bei den wichtigsten Regelungen auch Hintergründe und Nutzen für den Staat und die Bevölkerung.Der letzte, aber nicht unwesentlichste Teil ist der Bedarfsorientierten Mindestsicherung gewidmet. Hier wird einerseits auf die gesellschaftspolitische Notwendigkeit dieser Sozialleistung eingegangen, andererseits auch auf den bisherigen Umsetzungsstand. Mit Risiken und Chancen für Öffentlichkeit und Betroffene wurde das Thema abgerundet.

Abstract (English)

The "Development of the unemployment insurance law in Austria since 1945" deals with the history of risk "unemployment" and their insurance benefits.A brief outline of the social policy, social security and unemployment insurance are generally required to understand the context. An important aspect is the section of the Austrian economic history with an emphasis labor market. Many laws have been revised because of political, social or even economic changes or needs, so that an understanding for the development of laws is hardly possible without this knowledge.The 5th Chapter deals with the unemployment before 1945, which is essentially still the basis for today's unemployment insurance system. Between 1945 and 1949 legal provisions were assumed from the Nazis, because at that time it was not possible to make all laws on a new basis. Some of those provisions that are completely different to Autrian mentality had to be removed.The AlVG 1949 and its main provisions are described in detail, together with all eleven novels. In 1958, the AlVG again announced and subsequently amended 20 times.The current AlVG which entered into force in 1977, to August 2010 contained already 96 stories. For each republication of the amendments was presented at the most important rules, background and the benefits for the state and the population.The last but not least important part is the required minimum paid-oriented backup. One part deals with the socio-political needs for this benefit, on the other hand on the level of completion. The description of risks and opportunities for public and concerned parties finishes the subject.