Titelaufnahme

Titel
Die Folgebewertung und Anhangsberichterstattung des Geschäfts- oder Firmenwertes nach IAS 36 : eine Analyse der einschlägigen Rechnungslegungsnormen sowie des Abschreibungs- und Publizitätsverhaltens in der Praxis / Katharina Maier
Verfasser/ VerfasserinMaier, Katharina
Begutachter / BegutachterinKönigsmaier Heinz
Erschienen2010
UmfangVII, 86, [18] Bl. Anh. : Zsfassung ; graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2010
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND) International Accounting Standard 36 / Unternehmensbewertung / International Accounting Standard 36 / Unternehmensbewertung / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-22132 Persistent Identifier (URN)
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Die Folgebewertung und Anhangsberichterstattung des Geschäfts- oder Firmenwertes nach IAS 36 [2.12 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Diese Arbeit befasst sich mit der Bilanzposition Geschäfts- oder Firmenwert, deren Folgebewertung sowie dazu gehörige Anhangsberichterstattung einer eingehenden Betrachtung unterzogen werden. Einer Beleuchtung des Residualwertes Goodwill, der Zielsetzung von Impairments sowie der Standardvorschriften in der internationalen Rechnungslegung folgt eine empirische Studie. Diese hat eine Erhebung der möglichen Auswirkungen der seit Mitte 2007 andauernden Finanzmarktkrise auf die Werthaltigkeit des Geschäfts- oder Firmenwertes zum Ziel. Zusätzlich wird der Frage nachgegangen, ob Unternehmen den Vorschriften zur Anhangsberichterstattung in der Praxis tatsächlich nachkommen. Zur anschließenden Beantwortung der Forschungsfragen erfolgt zunächst eine Dokumentation und Auswertung des im Jahresabschluss 2008 ausgewiesenen Geschäfts- oder Firmenwertes und etwaiger Wertminderungen auf denselben. Das Offenlegungsverhalten wird mittels einer Publizitätsindexstudie eruiert. Die Studie zeigt, dass sich der Geschäfts- oder Firmenwert durchaus als werthaltiger Vermögensgegenstand erweist und von einem konjunkturbedingt starken oder gar gänzlichen Werteverfall zumindest für die analysierten Unternehmen nicht gesprochen werden kann. Auch das relative Ausmaß der im Betrachtungsjahr verbuchten Wertminderungen entspricht nicht den von der Fachwelt zunächst angestellten Vermutungen über bedeutsame Abschreibungsbeträge. Hinsichtlich der Anhangsberichterstattung konnte festgehalten werden, dass österreichische Konzerne im Vergleich zu Unternehmen in Deutschland und der Schweiz ein verbesserungswürdiges Publizitätsverhalten zeigen. Ein möglicher Grund für länderspezifische Unterschiede wird im Vorhandensein einer staatlichen Kontrollinstanz wie der Deutschen Prüfstelle für Rechnungswesen gesehen. Ein eindeutiger Zusammenhang zwischen Offenlegungsverhalten und Verbuchung einer Abschreibung bzw. Unternehmensgröße konnte nicht identifiziert werden.

Zusammenfassung (Englisch)

This thesis researches the balance sheet item goodwill, its valuation and accompanying disclosure. The paper deals with the calculation and constitution of goodwill, the aim of the valuation concept impairment and the corresponding accounting rules according to IAS/IFRS. This introduction is followed by the main part of the paper, an empirical study. Purpose of the study is to analyze the impact of the current economic downturn on the recoverability of goodwill. Furthermore, the compliance with disclosure requirements according to IAS 36 of a selected group of listed corporations in German-speaking countries is reviewed. To answer the research questions of this paper the book value of goodwill as well as the recognized impairments in 2008 are documented and analyzed. The disclosure compliance is then measured by means of a disclosure index study. The results show that the value of goodwill in the sample turned out to be less impaired than expected by experts. The anticipated goodwill impairment wave could not be verified which rejects the hypothesis of a relation between business cycle and recoverability. Besides the absolute amounts, also the relative degree of impairments does not meet the expectations concerning the extent of depreciation amounts. Regarding disclosure compliance, the results show that the Austrian companies in the sample could definitely enhance their disclosure behavior. In contrast, companies listed on stock exchanges in Germany and Switzerland published more precise and exhaustive information in the notes of their financial statements. A reason for country-specific differences might be the presence of public supervisory authorities such as the Financial Reporting Enforcement Panel in Germany which increase the pressure on companies for being completely transparent. A relation between the disclosure compliance could not be identified neither for the recognition of impairments in the year of review nor for the size of the enterprises.