Titelaufnahme

Titel
Ausgewählte Rechtsfragen der Streitgenossenschaft im Wohnrecht / eingereicht von Denise Morbitzer
Verfasser/ VerfasserinMorbitzer, Denise
Begutachter / BegutachterinNunner-Krautgasser Bettina
Erschienen2011
UmfangV, 89 Bl. : Zsfassung
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2011
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Österreich / Streitgenossenschaft / Wohnungsrecht / Österreich / Streitgenossenschaft / Wohnungsrecht / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-21981 Persistent Identifier (URN)
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Ausgewählte Rechtsfragen der Streitgenossenschaft im Wohnrecht [0.34 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Arbeit macht es sich zur Aufgabe, das Thema der Streitgenossenschaft insbesondere im Hinblick auf miet- und wohnungseigentumsrechtliche Entscheidungen des Obersten Gerichtshofes zu betrachten. In der Theorie scheint es - zumindest relativ - klar zu sein, wann welcher Typ der Streitgenossenschaft vorliegt. In der Praxis ergeben sich aber aus der Tatsache, dass sich die Art der Streitgenossenschaft aus dem Verhältnis der beteiligten Parteien zum geltend gemachten Anspruch bzw aus der von den Parteien behaupteten materiell-rechtlichen Position ergibt, speziell im Wohnrecht Schwierigkeiten. Da sich eine Vielzahl von Rechtsstreitigkeiten mit der komplexen Materie, die aus der Überschneidung von materiellem Recht und Verfahrensrecht resultiert, zu beschäftigen hat, werden diverse Gebiete des Wohnrechts - sowohl im Verfahren außer Streitsachen als auch im streitigen Verfahren - auf der Suche nach subjektiven Klagehäufungen durchleuchtet. Es wird in dieser Diplomarbeit einerseits nach Aktiv- und Passivlegitimation der Parteien und andererseits nach der Art des geltend gemachten Anspruchs differenziert. Im Fall von Mitmietern geschieht das anhand einer Unterteilung in Leistungs-, Rechtsgestaltungs- und Feststellungsbegehren. Für Miteigentümer wird eine Unterscheidung von vertraglichen Ansprüchen, Rechtsschutzansprüchen, sachenrechtlichen Ansprüchen und Feststellungsansprüchen vorgenommen. Desweiteren liegt der Schwerpunkt der gegenständlichen Ausführungen zu Mitmietern und Mitvermietern auf der Klärung der Frage, wann Teilhaber einer Gemeinschaft nach den §§ 825 ff ABGB notwendige Streitgenossen sind.

Zusammenfassung (Englisch)

The scope of the present thesis consists in analysing the issue of joinder of parties, especially with regard to decisions of the Austrian High Court of Justice on lease and condominium issues. In theory it seems ? at least to a certain degree ? to be clear when each type of joinder of parties is at hand. In practice, however, a number of difficulties arise as a result of the fact that the kind of the joinder of parties depends on the relation of the concerned parties to the claim asserted or on the material legal position that the parties invoke, especially in housing law. Since numerous litigation cases involve the complex subject matter which results from the overlapping of material and procedural law, several fields of housing law ? both in non-contested and contested proceedings ? are examined in detail in search of cases of subjective accumulation of actions. In the present thesis a differentiation is made depending on the parties? standing to sue and to be sued, on the one hand, and the kind of the asserted claim, on the other. In case of co-tenants this is achieved by dividing the procedural claims in claims for performance, claims for formation of a situation at law and declaratory claims. Furthermore, the main focus of the concrete observations on co-tenants and co-landlords consists in treating the question, when the partners in a community of rights in accordance with §§ 825 et seq. ABGB are compulsory joint litigants.