Titelaufnahme

Titel
Der Staat als Arbeitgeber von Beschäftigten mit Migrationshintergrund : eine Analyse von Personalstrukturen und Personalpraktiven in der öffentlichen Verwaltung Österreichs / Martin Stadler
Verfasser/ VerfasserinStadler, Martin
Begutachter / BegutachterinOrtlieb Renate
Erschienen2010
Umfang86 Bl. : Zsfassung + 1 CD-ROM ; graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2010
Anmerkung
Zsfassung
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Österreich / Verwaltung / Personalpolitik / Einwanderer / Österreich / Verwaltung / Personalpolitik / Einwanderer / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-21784 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
Dateien
Der Staat als Arbeitgeber von Beschäftigten mit Migrationshintergrund [1.3 mb]
Links
Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Ziel dieses Beitrags ist es, Personalstrategien im Hinblick auf die Beschäftigung von Personen mit Migrationshintergrund in Organisationen der öffentlichen Verwaltung Österreichs zu untersuchen. Dafür werden Personalstrukturen und Personalpraktiken im Rahmen von empirischen Fallstudien beschrieben. Darüber hinaus werden die Begründungen, die Entscheidungsträger/innen und Personalvertreter/innen in den betrachteten Verwaltungseinheiten für die jeweiligen Personalstrukturen und -praktiken anführen, eruiert. Als Nebenstrang werden Einschätzungen der Befragten über die Chancen, aber auch Problempotenziale, einer vermehrten Anstellung von Beschäftigten mit Migrationshintergrund durch den Staat präsentiert. Die Besonderheiten des Staates als Arbeitgeber gegenüber privatwirtschaftlichen bzw. anderen nicht-staatlichen Arbeitgebern werden herausgestellt. Als Basis für die empirische Analyse dient die theoretisch fundierte Typologie von Diversity-Strategien von Ortlieb und Sieben, die im Hinblick auf die Besonderheiten des Staates als Arbeitgeber präzisiert wird. 20 leitfadengestützte Interviews werden vor dem Hintergrund dieses theoretischen Bezugsrahmens inhaltsanalytisch nach der Methode von Mayring ausgewertet. Die Ergebnisse werden vergleichend mit den Befunden von Ortlieb und Sieben sowie Anders et al. zur Beschäftigung von Personen mit Migrationshintergrund in der Privatwirtschaft diskutiert. Insgesamt wird ein Beitrag zur detaillierten Beschreibung der aktuellen und zukünftigen Rolle des Staates als Arbeitgeber für Beschäftigte mit Migrationshintergrund sowie zur Erklärung ihrer vergleichsweise geringen Anzahl in der öffentlichen Verwaltung geleistet.

Zusammenfassung (Englisch)

The aim of this paper is to study personnel strategies regarding the employment of people with migration background in Austria?s public administration?s organisations. Therefore, personnel structures and personnel practices are being described within the framework of empirical case studies. Furthermore the decision makers? and personnel representatives? justifications for the respective personnel structures and practices are being investigated. The respondent?s estimations concerning opportunities and potential problems of an increased number of employees with migration background in the public sector are being introduced as a side plot. The particularity of the public sector organisations in comparison to private sector or other non-public organizations as employer are being pointed out. The theoretically established typology of diversity strategies of Ortlieb and Sieben, specified regarding the characteristics of the public sector as employer, provides a basis for the empirical analysis. Against the background of this theoretical frame of reference 20 semi-structured interviews are being evaluated according to their content by the method of Mayring. The results are being discussed in comparison to the findings of Ortlieb and Sieben as well as Anders et al. concerning the employment of people with migration background in the private sector. Overall this paper provides a contribution to a detailed description of the public sector?s current and future role as employer of people with migration background and to an explanation for their comparatively low rates of employment in the public sector.