Titelaufnahme

Titel
Online-Social-Networks Beweggründe für die Partizipation an internetbasierten sozialen Netzwerken / Birgit Tschann
Verfasser/ VerfasserinTschann, Birgit
Begutachter / BegutachterinPrisching Manfred
Erschienen2010
Umfang82 Bl. : Zsfassung ; Ill.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2010
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
SchlagwörterOnline-Publikation
Schlagwörter (GND)Soziales Netzwerk / Internet / Soziales Netzwerk / Internet
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-21674 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
Dateien
Online-Social-Networks Beweggründe für die Partizipation an internetbasierten sozialen Netzwerken [5.21 mb]
Links
Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, was Menschen dazu antreibt, viel Zeit und Energie in die Erstellung und Pflege ihrer Profile auf Social-Network-Plattformen zu investieren. Mögliche Motive sind Anerkennung, das Gefühl, beliebt zu sein, das Knüpfen und Pflegen von Kontakten, der Zugang zu hilfreichen Informationen oder der Drang zu einer positiven Selbstdarstellung. Um diese Gesichtspunkte in ein klar verständliches Konzept packen zu können, wurden sie in die drei Ebenen Sozial-, Sach- und Selbstauseinandersetzung unterteilt. Unter Sozialauseinandersetzung versteht man die Art von Beziehungsmanagement, die durch die Teilnahme an Online-Netzwerken praktiziert wird. Es wird allgemein auf die Besonder-heiten sozialer Beziehungen im Internet eingegangen und erklärt, wie Sozialkapital in Online-Netzwerken gewonnen werden kann. Mit Sachauseinandersetzung ist das Informationsmana-gement gemeint, welches durch den Aufbau eines Netzwerks erleichtert wird. Netzwerktheo-retische Aspekte wie die Stärke schwacher Beziehungen, strukturelle Löcher oder das Kleine-Welt-Phänomen werden in Bezug auf internetbasierte Netzwerke beleuchtet und diskutiert. Unter Selbstauseinandersetzung wird das Identitätsmanagement verstanden. Es werden einige postmoderne Identitätskonzepte erläutert und die Tatsache, dass ein Individuum heute mehre-re Teilidentitäten gleichzeitig besitzen kann besprochen. In Angesicht dessen werden ver-schiedene facebook und XING Profile betrachtet und es wird deutlich, dass ein und dieselbe Person sich auf unterschiedlichen Plattformen völlig verschieden darstellt. In Anlehnung an Goffman, wird das Internet als ?Vorderbühne? betrachtet und es wird deutlich, dass je nach dem, an welches Publikum sich die Darstellungen richten, andere Teilidentitäten hervorgeho-ben werden.

Zusammenfassung (Englisch)

The paper deals with the question of what drives people to invest a lot of time and effort into creating and maintaining their profiles on social networking platforms. Possible motives are appreciation, the feeling of being popular, socializing and maintaining contacts, access to helpful information or the urge to a positive self-presentation. To put these aspects in a clearly understood concept, they were divided into three levels: the relationship-management, the information-management and the identity-management. Relationship-management is per-ceived as the way how participants communicate and deal with each other on network plat-forms. The characteristics of social relationships in the Internet are laid out and it is shown, how social capital can be acquired in online-networks. The part on information-management describes different ways how people can access and exchange information as well as how establishing a wide network can facilitate this exchange. Theoretical concepts such as the strength of weak ties, structural holes and the small world phenomenon are examined and discussed in relation to Internet based networks. The last part of the paper concentrates on postmodern concepts of identity and the fact that an individual nowadays can have multiple identities at the same time. In Online-Social-Networks this aspect can be noticed when com-paring people?s profiles on different platforms. Depending on the target audience they are addressing their web performance to, the conscious self-presentation can turn out in a com-pletely different way. The analysis of profiles from the very same person on different net-works (facebook and XING) shows how the prospective audience influences the way people present themselves or rather a specific part of their multiple identities. According to Goffman this paper considers the Internet as a proscenium, where individuals present well prepared and elaborated parts of their identity to a differentiated public.