Titelaufnahme

Titel
Multiperspektivische Betrachtung von Armut im Hinblick auf Schlüsselkompetenzen als armutspräventive Herausforderung für Lebenslanges Lernen / vorgelegt von Heidelinde Laundl
Verfasser/ VerfasserinLaundl, Heidelinde
Begutachter / BegutachterinLenz Werner
Erschienen2010
Umfang96 Bl. : Zsfassung + 1 CD-ROM
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2010
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Armut / Bekämpfung / Schlüsselqualifikation / Lebenslanges Lernen
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-21622 Persistent Identifier (URN)
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Multiperspektivische Betrachtung von Armut im Hinblick auf Schlüsselkompetenzen als armutspräventive Herausforderung für Lebenslanges Lernen [0.24 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Masterarbeit wurde im ?Europäischen Jahr zur Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung 2010? verfasst und stellt eine intensive Literaturarbeit dar. Die Auseinandersetzung mit dem Armutsthema nimmt dabei einen wichtigen Platz ein und verfolgt das Ziel, eine einheitliche, universell anwendbare Definition von Armut zu finden. Es hat sich gezeigt, dass sich das Armutsphänomen durch seine Vielschichtigkeit und Multidimensionalität sowie durch seine Komplexität und Dynamik auszeichnet und interdisziplinäres Arbeiten notwendig macht. Das Vorhandensein oder eben nicht Vorhandensein finanzieller Ressourcen stellt eine primärkausale Dimension von Armut dar. Bildung, Arbeit und Einkommen hängen eng miteinander zusammen und sind wesentliche und immer wiederkehrende Themen im vorliegenden Kontext. Beschäftigungsfähigkeit setzt Bildung und Qualifikation nicht nur voraus, sondern fordert diese lebenslang. Bildung kann eine Schlüsselrolle in Bezug auf die Verhinderung und Bekämpfung von Armut spielen. Die Frage nach einer armutspräventiven Funktion von Bildung durch die Vermittlung grundlegender Kompetenzen gewinnt auch im europäischen Kontext zunehmend an Bedeutung. Im vorgestellten Referenzrahmen der Europäischen Union werden acht Schlüsselkompetenzen für Lebenslanges Lernen identifiziert: Muttersprachliche Kompetenz, Fremdsprachliche Kompetenz, Mathematische Kompetenz und grundlegende naturwissenschaftlich-technische Kompetenz, Computerkompetenz, Lernkompetenz, Soziale Kompetenz und Bürgerkompetenz, Eigeninitiative und unternehmerische Kompetenz und schließlich Kulturbewusstsein und kulturelle Ausdrucksfähigkeit. Die Frage nach ?schlüsselkompetenten? Erwachsenen wird aufgrund kontinuierlicher Veränderungen und Entwicklungen auf sozialer, wirtschaftlicher und politischer Ebene und der ständigen Weiterentwicklungsnotwendigkeit von grundlegenden und fachlichen Kompetenzen gegenstandslos.

Zusammenfassung (Englisch)

The thesis was written in the ?European Year for Combating Poverty and Social Exclusion 2010? and represents an intensive literature review. Dealing with poverty plays thereby an important role and pursues the goal of finding a consistent, universally applicable definition of poverty. It was shown that poverty is a phenomenon which is characterized by both its multi-dimensionality and by its complexity and dynamics. Hence, interdisciplinary investigation and research is necessary. The presence or absence of financial resources outlines a crucial dimension of poverty. The strong relationship of education, employment and incomes are substantial and recurring issues in this topic. Employability does not only require education and qualification, but demands these throughout life. Education can play a key role regarding the prevention and combat against poverty. The question about education as a prevention against poverty arises in the European Union by communicating fundamental qualifications. Eight key competencies for lifelong learning are identified in the presented reference framework of the European Union: competence in native language, competence in foreign language, mathematical competence and fundamental scientific and technical competence, computer literacy, ability of learning, social skills and civic competence, initiative and entrepreneurial competence and finally awareness and expressiveness of own culture. The question about ?qualified? adults becomes obsolete due to steady changes and developments on social, economical and political level and the constant necessity of development of fundamental and professional competencies.