Titelaufnahme

Titel
Neurobehavioral correlates of symptom provocation and successful exposure therapy in adults and children suffering from specific phobia / verfasst von Verena Leutgeb
Verfasser/ VerfasserinLeutgeb, Verena
Begutachter / BegutachterinSchienle Anne ; Stark Rudolf
Erschienen2010
Umfang162 Bl. : graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Diss., 2010
Anmerkung
Zsfassung in dt. Sprache
SpracheEnglisch
Bibl. ReferenzOeBB
DokumenttypDissertation
Schlagwörter (GND)Angststörung / Hirnfunktion / Angststörung / Hirnfunktion / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-21592 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
Dateien
Neurobehavioral correlates of symptom provocation and successful exposure therapy in adults and children suffering from specific phobia [1.6 mb]
Links
Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

In den letzten Jahren steigt das Interesse an den psychophysiologischen Korrelaten von Angststörungen, insbesondere an den Therapie-induzierten Änderungen der Gehirnaktivität. Da Patienten, die an Spezifischen Phobien leiden, extreme Angst als Reaktion auf klar umschriebene Objekte oder Situationen zeigen, ist es einfach, diese Störungen unter kontrollierten experimentellen Bedingungen zu untersuchen. Zum Großteil wurden hier Methoden des Neuroimaging, wie etwa die funktionelle Magnetresonanztomografie, zum Einsatz gebracht. Allerdings wurden auch Studien mit dem Elektroenzephalogramm durchgeführt. Eine schnelle Verarbeitung affektiv bedeutsamer Reize ist für das Erkennen und Vermeiden von Gefahr zentral. Da Spezifische Phobien durch sehr schnelle Angstreaktionen gekennzeichnet sind, stellt das Elektroenzephalogramm mit seiner exzellenten zeitlichen Auflösung eine vielversprechende Methode dar, um derartige Störungen zu erforschen. In drei Studien wurden die psychophysiologischen Korrelate verschiedener Subtypen der Spezifischen Phobie und Therapie-induzierte Veränderungen untersucht. In der ersten Studie wurden die elektrokortikalen Korrelate der Symptomprovokation und die Veränderungen der Gehirnaktivität nach erfolgreicher Expositionstherapie an spinnenphobischen Frauen untersucht. Die zweite Studie beschäftigte sich mit den elektrokortikalen Korrelaten und der Gesichtsmuskelaktivität bei spinnenphobischen Mädchen. Die dritte Studie explorierte die elektrokortikalen Korrelate und die Herzrate während der Symptomprovokation bei zahnbehandlungsphobischen Frauen. Die Ergebnisse werden in Zusammenhang mit Psychopathologie und erfolgreicher Psychotherapie der Spezifischen Phobie diskutiert.

Zusammenfassung (Englisch)

In the past years there is growing interest in psychophysiological correlates of anxiety disorders, particularly in therapy-related changes in brain activity. As patients afflicted with specific phobias display extreme fear reactions in response to clearly circumscribed objects or situations, they can easily be studied under controlled experimental conditions. The majority of research has been conducted with brain imaging methods such as functional Magnetic Resonance Imaging, but there are also studies employing electroencephalography. Rapid processing of affectively relevant stimuli is a key feature for the identification and avoidance of danger. As specific phobias are characterized by very fast fear reactions, the excellent temporal resolution of the electroencephalogram offers a promising tool to study these disorders. In three studies psychophysiological correlates of different specific phobia subtypes and therapy-related changes were investigated. In a first study, electrocortical correlates of symptom provocation and changes in brain activity after successful exposure therapy were studied in spider phobic women. A second study investigated electrocortical correlates and facial muscle activity in spider phobic children. A third study explored electrocortical correlates and heart rate during symptom provocation in dental phobic women. Results are discussed with respect to psychopathology and successful psychotherapy of specific phobia.