Titelaufnahme

Titel
Miteinander und voneinander fürs Leben lernen : ein Stück Entwicklung über den Prozess der intergenerativen Bildungsarbeit am Beispiel eines Projektes an der Gerontopsychiatrie Graz / vorgelegt von Annelies Mauschitz
Verfasser/ VerfasserinMauschitz, Annelies
Begutachter / BegutachterinEgger Rudolf
Erschienen2011
Umfang173 Bl. : 2 Zsfassungen + 1 CD-ROM
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2011
Anmerkung
Zsfassung in engl. und dt.
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Generationsbeziehung / Bildungsarbeit / Generationsbeziehung / Bildungsarbeit / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-21509 Persistent Identifier (URN)
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Miteinander und voneinander fürs Leben lernen [1.32 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Der Aspekt des Lernens spielt in verschiedenen Lebenssituationen und in unterschiedlichen Lebensabschnitten immer eine bedeutende Rolle. Lernen geschieht nicht nur in Schulen und anderen Bildungseinrichtungen, sondern auch (oder vielleicht auch ganz besonders) abseits von Institutionen und formalen Richtlinien. Ebenso wenig kann das Erwerben von Wissen einer bestimmten Altersgruppe zugeschrieben werden. Alte Menschen befinden sich ebenso wie junge Menschen immer wieder in Lernprozessen und in einer ständigen Umstrukturierung und Anpassung an momentane Lebensgegebenheiten und Lebenswirklichkeiten. Allerdings lässt sich ein großer Unterschied zwischen den Generationen in der Aufnahme, im Umgang und in der Verarbeitung von Lernprozessen verzeichnen. Diese Unterschiedlichkeit gilt es zu erkennen und zu akzeptieren, wenn Lernen miteinander und voneinander geschehen soll, wenn also von intergenerativer Bildungsarbeit gesprochen wird. Eine Auseinandersetzung mit dieser Thematik erfordert also eine gewisse neurobiologische und entwicklungspsychologische Basis sowie auch ein Wissen über die unterschiedlichen Ebenen von Lernprozessen. Im Rahmen einer diesbezüglich durchgeführten Untersuchung, wo es zu einem Lernaustausch zwischen Kindern und alten Menschen kam, wurde ersichtlich, dass in der intergenerativen Bildungsarbeit ein besonders großes Lernpotential steckt und dass dabei der Prozess des Gebens und Nehmens zwischen Lehrenden und Lernenden unterschiedlichsten Alters immer eine große Rolle spielt.

Zusammenfassung (Englisch)

In all situations and phases of life, the aspect of learning always plays an important role. Learning not only takes place in schools and other institutions, but also, or even especially, off such institutions and formal guidelines. Just as little, the acquirement of knowledge can be attributed to a certain age. Elderly people, just as young people, always find themselves in learning processes and in a continous changing and adapting of various conditions and situations of life. But there is an enormous difference between the generations in respect of the acceptance and the handling of learning processes. There is a need to know and accept this difference, when learning with and from each other should be possible, that is what we call inter-generativ education. Therefore, an examination of this topic presupposes a certain neuro-biological and developmental-psychological basis, as well as some knowledge about the various levels of learning processes. An examination where an exchange of knowledge between children and elderly people took place, showed, that there is a huge potential in inter-generative educstion and that the process of giving and taking between learners and teachers of different ages plays an important role.