Titelaufnahme

Titel
Der Abbau von Handelsbarrieren auf Umweltgüter und -dienstleistungen und die Auswirkungen auf Österreich / Gerald Stöckl
Verfasser/ VerfasserinStöckl, Gerald
Begutachter / BegutachterinSteininger Karl
Erschienen2010
Umfang67 Bl. : Zsfassung ; graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2010
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Österreich / Umweltschutzindustrie / Welthandel / Österreich / Umweltschutzindustrie / Welthandel / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-21385 Persistent Identifier (URN)
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Der Abbau von Handelsbarrieren auf Umweltgüter und -dienstleistungen und die Auswirkungen auf Österreich [0.98 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit dem Thema Welthandel und Umwelt. Neben Zugeständnissen im Rahmen des GATT legte sich die Welthandelsorganisation im Paragraph 31(iii) der Doha Deklaration 2001 darauf fest, den Abbau von Handelsbarrieren auf Umweltgüter und ?dienstleistungen zu fördern. Nach einführenden Analysen zu den Auswirkungen des Handels auf die Umweltqualität mit Präsentation empirischer Feststellungen wird statuiert, dass durch externe Effekte des Welthandels negative Auswirkungen auf die Umweltqualität entstehen. Zudem behandelt die vorliegende Arbeit konkret den Abbau von Handelsbarrieren auf Umweltgüter und ?dienstleistungen. Dabei wird zuerst eine allgemeine Einleitung mit Empirie und Definitionen erfolgen. Untersuchungen der Weltbank und der Welthandelsorganisation deuten auf positive Auswirkungen des Handels mit Umweltgütern und ?dienstleistungen auf die Umweltqualität hin. Der Analyse des Marktes für Umweltgüter und ?dienstleistungen folgt die Untersuchung zur eigentlichen Forschungsfrage, nämlich den Auswirkungen von Paragraph 31(iii) für die österreichische Umwelttechnikindustrie (das Betrachtungsspektrum wird eingeschränkt, um den Rahmen der Arbeit nicht zu sprengen). In diesem speziellen Sektor wird zuerst die Marktsituation analysiert, die Position österreichischer Unternehmen im Außenhandel erhoben und die Auswirkungen von Handelshemmnissen beurteilt. Tarifäre Handelshemmnisse im Bereich Umweltgüter und ?dienstleistungen sind nach wie vor vorhanden und in den Entwicklungsländern höher. Weitgehend drastischer schätzen Unternehmen allerdings die hemmende Wirkung nicht-tarifärer Handelsbarrieren ein, so auch die Unternehmen in Österreich. Die Branche der Umwelttechnik bietet einen großen, wachsenden Zukunftsmarkt mit Chancen für die heimischen Unternehmen ihr hohes Know-How und die starke Exportorientierung weiter zu nutzen, wenn es zu einem stärkeren Abbau der Handelsbarrieren auf Umweltgüter und ?dienstleistungen kommt.

Zusammenfassung (Englisch)

The paper is dealing with the relationship between trade and the environment. Besides mentioning environmental concerns with statements within the GATT, the World Trade Organization committed to furthering trade liberalization in environmental goods and services in Paragraph 31(iii) of the Doha Declaration of 2001. First the relationship between trade and the environment and the impact of trade on the environmental quality is analyzed with the support of empirical studies, which present that there are negative impacts of world trade on the environmental quality through negative externalities. Within the next step the paper is heading at the topic of furthering trade liberalization in environmental goods and services with a general introduction and empirical studies by the World Bank and the WTO that show the increase of trade in environmental goods and services after reducing barriers to trade and that also prove positive effects of trade with environmental goods and services on the environmental quality. In Addition to this, the main definitions of environmental goods and services are outlined. Furthermore the paper contents Austria?s expectations of the reduction of barriers to trade for environmental technology goods (limitation of reflected scope). Firstly the market situation of the environmental technologies industry in Austria is presented, secondly its relationship with world trade is investigated and lastly effects of barriers to trade are measured. Tariff Barriers to trade still exist and are quite high in developing countries, although enterprises around the world, as well as Austrian companies, consider heavier restrictions caused by non-tariff barriers to trade. The market for environmental technologies offers big growth expectations for the next decades with high chances for Austrian companies to gain higher shares of a reduction of barriers to trade in this sector with profound technological know-how and export orientation.