Titelaufnahme

Titel
Die künstlerische Gestaltung von Denkmälern für die Opfer des Nationalsozialismus in der Steiermark / vorgelegt von Nicole Renate Moser
Verfasser/ VerfasserinMoser, Nicole Renate
Begutachter / BegutachterinEberlein Johann Konrad
Erschienen2010
Umfang98 Bl. : Zsfassung + 1 CD-ROM ; Ill.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2010
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Steiermark / Denkmal / Nationalsozialistisches Verbrechen / Verbrechensopfer / Steiermark / Denkmal / Nationalsozialistisches Verbrechen / Verbrechensopfer / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-21314 Persistent Identifier (URN)
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Die künstlerische Gestaltung von Denkmälern für die Opfer des Nationalsozialismus in der Steiermark [14.99 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Diese Diplomarbeit beschäftigt sich mit der künstlerischen Gestaltung von Denkmälern für die Opfer des Nationalsozialismus in der Steiermark. Anhand von ausgewählten Beispielen soll der Stellenwert, den die Kunst in Bezug auf Rezeption, (Nicht-)Verstehen, Akzeptanz oder Ablehnung eines Denk- bzw. Mahnmals hat, ermittelt werden. Dabei werden verschiedene Ansätze, Werke, oder künstlerische Konzepte einander gegenüber gestellt und ihre Hintergründe beleuchtet. Die steirische Denkmallandschaft weist eine große Fülle künstlerischer Ansätze und Lösungen im Bereich der Holocaust-Denkmäler auf. Da wären die frühen Beispiele, unter denen einige durchaus dem internationalen Vergleich standhalten, wie das Werk Alexander Silveris oder das Mahnmal des Künstlers Fritz Cremer. Vielerorts kann man aber auch von künstlerischen Notlösungen (KZ-Außenlager Peggau) sprechen, oder es wurde überhaupt verabsäumt ein Denkmal zu setzen (KZ-Außenlager Eisenerz). Unter den Denkmalsetzungen jüngerer Zeit kann man einigen Werken innovativen Charakter und hohen künstlerischen Anspruch zuerkennen. Dabei scheinen der Vielfalt in Herangehensweise und Ausführungen keinerlei Grenzen mehr gesetzt: ein gesamtes ?Denkmalensemble? (das Andere Heimatmuseum Schloss Lind), Werke mit Interaktionscharakter (Jochen Gerz), neue Medien (KZ-Außenlager Aflenz) und temporäre Werke provokativer Ausrichtung (Hans Haacke) oder auf Ready-Made-Basis (Fedo Ertl). All dies fügt sich zu einer vielfältigen, überaus interessanten Denkmallandschaft zusammen, die eben aber auch vielerorts Finanzierungsprobleme, politische Spannungen oder das Fehlen von öffentlichen Aufträgen durchblicken lässt.

Zusammenfassung (Englisch)

This degree thesis examines the artistic design of memorials to the victims of National Socialism in Styria. Using selected examples, the importance of art for reception, understanding, acceptance or refusal should be determined. Various artistic approaches, works or artistic concepts are to be compared and their background shown. Styria is full of many different artistic approaches and solutions regarding to holocaust memorials. There are the early monuments such as those of Alexander Silveri and Fritz Cremer, which do not have to fear the international comparison, but there are also artistic compromise solutions (concentration camp Peggau), or even the lack of setting memorials (concentration camp Eisenerz). Among the memorial concepts of the last thirty years, there are several with innovative character and many of them are high in artistic quality. The variety of approaches, concepts and kinds of realization seems to be boundless: there are Memorial ensembles (the Andere Heimatmuseum Schloss Lind), works with interactive character (Jochen Gerz), temporary works with provocative character (Hans Haacke) or memorials based on ready-mades (Fedo Ertl). But although there are various and interesting approaches, concepts and works, there are also problems in financing, political tensions and the lack of public contracts.