Titelaufnahme

Titel
Hypnotisierbarkeit und der Glaube an übernatürliche Kräfte
Verfasser/ VerfasserinHoiss, Mirela
Begutachter / BegutachterinPapousek Ilona
Erschienen2009
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2009
Anmerkung
Arbeit an der Bibliothek noch nicht eingelangt - Daten nicht geprüft
DokumenttypDiplomarbeit
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-21280 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
Dateien
Hypnotisierbarkeit und der Glaube an übernatürliche Kräfte [0.9 mb]
Links
Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

In der Vergangenheit konnten bereits mehrere Studien einen Zusammenhang zwischen der Stärke der interindividuell unterschiedlichen Hypnotisierbarkeit und dem Ausmaß des Glaubens an Übernatürliches belegen. Das Ziel der gegenständlichen Untersuchung war es, diese Ergebnisse zu bestätigen und den erwarteten Zusammenhang auf neurophysiologischer Ebene zu begründen. An einer Stichprobe von 50 weiblichen Studierenden am Psychologie- Institut in Graz wurden daher drei Verfahren getestet, welche eine bessere kognitive Flexibilität bei stärker Hypnotisierbaren und Personen, die mehr an Übernatürliches glauben, nachweisen sollten. Die gegenständliche Untersuchung konnte den erwarteten Zusammenhang zwischen der Stärke der interindividuell unterschiedlichen Hypnotisierbarkeit und dem Ausmaß des Glaubens an Übernatürliches belegen, und ebenfalls den Einfluss der Einstellung zur Hypnose auf die Hypnotisierbarkeit aufzeigen. Es ist jedoch nicht gelungen nachzuweisen, dass die kognitive Flexibilität, welche sich hier in Form von besserer Unterdrückung der proaktiven Interferenz, von mehr Antworten bei Word- und Fluency-Aufgaben, sowie von mehr produzierten seltenen Assoziationen bei zwei semantisch unverbundenen Stimulus-Wörtern, äußern sollte, einen Einfluss auf den Zusammenhang zwischen der Hypnotisierbarkeit und dem Glauben an Übernatürliches ausübt.

Zusammenfassung (Englisch)

In the past several studies have confirmed the connection between the power of interindividually different hypnotisability and the extent of the belief in the supernatural. The objective of this representational study was to confirm these results and to provide reasons for the expected connection on the neuropsychological level. To this end, three procedures were tested on a random sample of 50 female students at the institute of psychology in Graz, which was to prove an improved cognitive flexibility in persons easy to hypnotise and persons who have a stronger belief in the supernatural. This representational study was able to verify the expected link between the power of interindividually different hypnotisability and the extent of the belief in the supernatural, and also the effect the attitude toward hypnosis has on hypnotisability. However, it was not possible to prove that cognitive flexibility, which was to express itself here in the form of greater suppression of proactive interference, of more answers during word and fluency tasks, as well as more produced rare associations with two semantically unconnected stimulus words, has an influence on the connection between hypnotisability and the belief in the supernatural.