Titelaufnahme

Titel
Discrimination of women in Igboland (Nigeria) : a comprehensive and comparative analysis in search of an ethical solution / eingereicht von Ignatius Uchenna Emefoh
Verfasser/ VerfasserinEmefoh, Ignatius Uchenna
Begutachter / BegutachterinRemele Kurt ; Bechmann Ulrike
Erschienen2010
Umfang240 Bl.
HochschulschriftGraz, Univ., Diss., 2010
SpracheEnglisch
Bibl. ReferenzOeBB
DokumenttypDissertation
Schlagwörter (GND)Ibo / Frau / Diskriminierung / Mission / Ibo / Frau / Diskriminierung / Mission / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-21267 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
Dateien
Discrimination of women in Igboland (Nigeria) [4.2 mb]
Links
Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Obwohl man sagt, dass alle Menschen gleich seien, stellt sich bei genauerer Betrachtung heraus, dass manche Gesellschaften Frauen nach wie vor als Mitglieder zweite Klasse behandeln und somit die Idee von der Gleichheit aller negieren. Die Igbo lehnen die Gleichheit aller Menschen auf zwei Weisen ab: durch Diskriminierung des weiblichen Geschlechts und durch Diskriminierung der Osu. Die weibliche Osu leidet unter doppelter Diskriminierung. Die Igbo Gemeinschaft ist eine von Männern dominierte Gemeinschaft, und Frauen werden als untergeordnete Menschen betrachtet. Frauen nehmen den letzten Platz in der hierarchischen Ordnung der Igbo ein. Es überrascht nicht, dass die Geburt von Mädchen weniger gefeiert wird als die Geburt von Jungen. Bildung von Jungen wird Bildung von Mädchen vorgezogen. Frauen ist es nicht erlaubt, Besitz zu erben. Ein Mann kann so viele Frauen heiraten wie er möchte, aber eine Frau muss einem Mann treu sein. Sie wird unterdrückt und kann ohne triftigen Grund geschieden werden. In der Philosophie der Igbo werden Frauen als nicht intelligente menschliche Wesen, als gemein und als schwache weibliche Wesen gesehen. Die Ungleichheit zwischen den Geschlechtern ist in der traditionellen Igbo Moral verwurzelt. Das Frauenbild der Igbo ist ähnlich dem Frauenbild in vielen Kulturen und Religionen der Welt. Die unmenschliche Behandlung der Frauen und der sogenannten Osu und der Wunsch diese abzuschaffen machte es nötig, die vorliegende Arbeit zu schreiben. Gleichzeitig ist es auch Ziel dieser Arbeit dazu beizutragen, dass diese Art von Umgang mit Frauen abgeschafft wird. Um das Problem der weiblichen Osu und andere Frauen zu lösen, wird eine sogenannte Deosulierung (deosulization) und trans-cultural solution vorgeschlagen. Auch die Kirche kann helfen, die Diskriminierung von Frauen zu stoppen, in dem sie vor allem einen Aspekt der Lehre Jesus Christus hervorhebt: die Lehre der Befreiung.

Zusammenfassung (Englisch)

Although all human beings are said to be equal, some societies still treat women as second class members of society. One of such societies that discriminate against women is the Igbo society of Nigeria. The Igbo have two ways of rejecting the equality of all human beings, namely by discriminating the female gender and by discriminating Osu. The Osu, by way of a short explanation, are seen by the non-Osu as outcasts. The female Osu therefore faces two discriminations ? one as an Osu and another as a woman.The Igbo community is a male-dominated community and females are regarded as subhuman beings. Women are the last in the hierarchical order of the Igbo society. One is therefore not surprised to notice that the birth of a female is less celebrated than the birth of a male. Also the education of males is preferred to the education of females. The women are not allowed to inherit properties. A man can marry as many wives as he likes but a woman must be faithful to one husband. She is suppressed and can be divorced without cogent reasons. The philosophy of the Igbo people as contained in their proverbs implies that women are unintelligent, wicked, and weak human beings. In fact, it can be said that gender inequality is rooted in Igbo traditional morality. This Igbo conception of women is comparable with the conceptions of women in most cultures and religions of the world. However, most of the cultures and religions are changing their attitudes towards women faster than the Igbo people. The experiences of the inhuman treatment and injustice against women and the discrimination against the so called Osu necessitated the writing of this work and is, in fact, the aim of the work. To solve the problem of the female Osu and other females, deosulization and trans-cultural solutions are recommended. The church can help to stop the discrimination of women by emphasizing one of the aspects of Jesus teaching: the theology of liberation.