Titelaufnahme

Titel
Jane Austen: Pride and Prejudice : Ehe als Lebensziel einer Frau? Eine Analyse zweier Übersetzungen / vorgelegt von Tanja Lečnik
Verfasser/ VerfasserinLečnik, Tanja
Begutachter / BegutachterinWolf Michaela
Erschienen2011
Umfang116 Bl. : Zsfassung + 1 CD-ROM
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2011
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Austen, Jane <Pride and prejudice> / Frau <Motiv> / Ehe <Motiv> / Übersetzung / Deutsch / Geschichte 1939-1977 / Austen, Jane <Pride and prejudice> / Frau <Motiv> / Ehe <Motiv> / Übersetzung / Deutsch / Geschichte 1939-1977 / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-21142 Persistent Identifier (URN)
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Jane Austen: Pride and Prejudice [0.88 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Diplomarbeit befasst sich mit der Analyse des Originals von Pride and Prejudice (1813) und zwei deutschen Übersetzungen. Besonderes Interesse gilt dabei der Darstellung der Frau im Roman und in den Übersetzungen, die im Jahr 1939 und 1977 erschienen. Bei der Hypothese wurde davon ausgegangen, dass bei der Darstellung der Frau aufgrund der verschiedenen zeitlichen Epochen, in denen die Übersetzungen angefertigt worden sind, Unterschiede auftreten. Dadurch ergaben sich Shifts im Diskurs, die zum einen auf die Ideologie der NS-Zeit, zum anderen auf die Ideen der Frauenbewegungen in den 1970er Jahren zurückzuführen sind. Dies ergab ein verändertes Darstellungsbild der Frau in den zwei Übersetzungen, das sich den vorherrschenden Normen der jeweiligen Zeit anpasste. Dabei wurden die Diskurse der Darstellung der Frau nach den vorherrschenden Stereotypen, die Benachteiligung der Frau in der damaligen Gesellschaft, Ehe als Lebensziel und die Umgangsformen in der damaligen Gesellschaft genauer analysiert.Mit Hilfe des Analyseinstrumentariums der kritischen Diskursanalyse (KDA) und der feministischen Diskursanalyse nach Sara Mills analysierte ich 17 Beispiele aus dem Roman und konnte darstellen, dass aufgrund der unterschiedlichen zeitlichen Epochen Shifts bei der Darstellung der Frau auftreten. Bei der ersten Übersetzung ergab die Analyse, dass die Frau auf die Art und Weise dargestellt wird, wie es die vorherrschenden Normen vorschrieben. Die Einflüsse der NS-Zeit zeigen sich in dem abgeschwächten Darstellungsbild der Frau sowie bei der Einhaltung der NS-Übersetzungsnormen. Die zweite Übersetzung zeigt, dass die ÜbersetzerInnen die Normen mit der Darstellung der Frau abgeschwächt darstellen und sie den Forderungen der Frauenbewegung nach Gleichberechtigung anpassen wollen. Dies erreichten sie mit einer freieren und ausdruckstärkeren Wortwahl.

Zusammenfassung (Englisch)

The aim of this thesis was to analyze the original of the novel Pride and Prejudice (1813) and two German translations. The particular concern was the representation of women in the original, as well as in the translations, published in 1939 and 1977. It was my hypothesis that differences in the representation of women in the novel occur because of the different periods in which the translations were produced. This led to shifts in the discourse, which can be traced back to the ideological ideas of the national socialists as well as the time of the women?s movements in Germany in the 1970?s. These differences caused an altered representation of women in the two translations, which adjusted to the norms of the particular period. The major discourse analyzed in my thesis are the discourse of the representation of women, the discrimination of women in society, marriage as the aim in life of a woman and manners of the society.With the help of the analysis instruments based on the Critical Discourse Analysis (CDA) and the feminist Discourse Analysis of Sara Mills I was able to analyze 17 examples from the novel. The results show that shifts of the presentation of women appear, due to the different eras. The analysis of the first translation showed that women were represented according to the prevalent Norms of the Nazi era. The influences of the Nazi era are displayed in the weakened representation of women as well as at the abidance of the national socialist norms. The second translation shows that the translators created a presentation of women according to the ideas of the women movements.