Titelaufnahme

Titel
Optimale globale Asset Allokation unter gleichzeitiger Berücksichtigung autokorrelierter Risikoprämien / Mario Pichler
Verfasser/ VerfasserinPichler, Mario
Begutachter / BegutachterinFischer Edwin
Erschienen2010
Umfang57 Bl. : Zsfassung in engl. Sprache ; graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2010
Anmerkung
Zsfassung
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-21032 Persistent Identifier (URN)
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Optimale globale Asset Allokation unter gleichzeitiger Berücksichtigung autokorrelierter Risikoprämien [4.21 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die Autokorrelation in Renditezeitreihen von Hedge Fonds oder REITs stand bereits in eini-gen Artikeln im Mittelpunkt. Es wurden im Rahmen dieser wissenschaftlichen Beiträge die mit der Autokorrelation verbundenen versteckten Risiken für die Investoren aufgedeckt. In der vorliegenden Arbeit werden die Auswirkungen von autokorrelierten Renditezeitreihen auf die globale Asset Allokation untersucht. Daher werden zunächst die Grundzüge der modernen Portfoliotheorie erarbeitet. Die Mean-Variance Optimierung nach Markowitz steht dabei im Mittelpunkt dieser Ausführungen. Danach wird die Autokorrelation selbst genauer erörtert. Es wird auf die Berechnung der Autokorrelation und auf die Gründe für das Auftreten von Autokorrelation in Renditezeitreihen eingegangen. Ebenfalls werden die möglichen Konsequenzen von geglätteten, und somit meist autokorrelierten, Renditen aufgezeigt und zwei Methoden zur Entglättung von Renditen erklärt. Abschließend wird die empirische Studie vorgestellt, bei der in einem rollierenden Zeitfenster je 57 out-of-sample optimale Portfolios mit geglätteten bzw. entglätteten Renditen berechnet werden. Als Kriterien für die optimale Asset Allokation wird einerseits die Varianz minimiert und andererseits die Sharpe Ratio maximiert. Als Grundlage für diese Berechnungen werden sowohl die geglätteten als auch die entglätteten Renditezeitreihen von sieben globalen Indizes verwendet. Mit Hilfe dieser Kalkulationen kann gezeigt werden, dass durch die Entglättung bei sämtlichen Portfolios das Risiko erhöht und die Sharpe Ratio reduziert werden. Des Weiteren verändern sich die Portfoliogewichte durch die Entglättung und dies zeigt, dass geglättete Renditen bei der Portfoliozusammensetzung zu ineffizienten Asset Allokationen führen. Durch die Resultate dieser empirischen Studie können konkrete Antworten auf die Auswirkungen autokorrelierter Renditezeitreihen auf die Asset Allokation gegeben werden.

Zusammenfassung (Englisch)

Serial correlation in hedge fund returns as well as real estate returns is well known in literature. Those scientific papers revealed the hidden risks the investors are facing, as the increase of the standard deviation for compounded returns. This thesis examines the consequences of serially correlated returns on the global asset allocation. For this reason the basics of modern portfolio theory are dealt with at first. The most important model in this context is represented by the mean-variance optimization according to Markowitz. As further developments of the Mean-Variance optimization the Capital Asset Price Model and the Index Model are mentioned. After that the serial correlation itself is considered accurately. Hence the calculation of the serial correlation and the reasons causing serial correlation in returns are explained. We next show the possible consequences of smoothed, and so mostly serially correlated, returns, and introduce two methods which allow to unsmooth returns. These methods are quite essential for this paper because they enable the empirical study which is presented in the final section. In the frame of this study we calculate 57 out-of-sample optimal portfolios within a moving window. We optimize the smoothed and unsmoothed returns with respect to portfolio variance as well as to Sharpe ratios. Both smoothed and unsmoothed returns of seven global indices are used as calculation base. Based on these calculations it is revealed that in cause of the unsmoothing the risk increases and the Sharpe ratio decreases in nearly all portfolios. Furthermore the portfolio weights vary as a direct consequence of the unsmoothing process and so it can be empirically proved that all portfolios with smoothed returns are compounded inefficiently. These results help us to find concrete answers on the impacts of serially correlated returns on asset allocation.