Titelaufnahme

Titel
Blickbewegungsmessung zur Untersuchung unterschiedlicher Lösungsstrategien beim induktiven Denken / Birgit Mark
Verfasser/ VerfasserinMark, Birgit
Begutachter / BegutachterinWesiak Gudrun
Erschienen2010
Umfang31 Bl. : Zsfassung ; graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2010
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Blickbewegung / Induktionsschluss / Problemlösen / Blickbewegung / Induktionsschluss / Problemlösen / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-20826 Persistent Identifier (URN)
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Blickbewegungsmessung zur Untersuchung unterschiedlicher Lösungsstrategien beim induktiven Denken [4.96 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

In dieser Diplomarbeit geht es um unterschiedliche Lösungsstrategien von Männern und Frauen, sowie erfolgreichen und weniger erfolgreichen Lösern, welche in einer Voruntersuchung ausgewählt wurden, beim induktiven Denken. Die 40 Versuchspersonen der Hauptuntersuchung bearbeiteten dafür 12 Matrizenaufgaben, welche aus dem APM (Raven, 1965) und einer Arbeit von Fink, Kraxner und Suschnig (1997) ausgewählt und für eine systematische Variation der Aufgabenkomponenten Art der Regel (leicht vs. schwer), Anzahl der Regel (2, 3 oder 4) und Ambiguität (niedrig vs. hoch) modifiziert wurden. Mit Hilfe von Blickbewegungsmessungen und Gedankenprotokollen wurden Effekte der Personenfähigkeit, des Geschlechts und der Aufgabenschwierigkeit (in drei Stufen) auf die Lösungsstrategien ?hypothesengenerierende Strategie? (constructive matching) und ?Elimination von Antwortalternativen? (response elimination) untersucht. Zur Bestimmung der Lösungsstrategien wurden die abhängigen Variablen ?Lösungshäufigkeit?, ?Bearbeitungszeit?, ?Zeit bis zu der ersten Fixation auf den Antwortalternativen?, ?prozentueller Anteil der Fixationen auf der Matrix (im Gegensatz zu den Antwortalternativen)? und ?prozentueller Anteil der Fixationen auf den Zellen ABDE der Matrix (als Hinweis auf die Verteilung der Fixationen bzw. der aufgenommenen Information aus den neun Zellen der Matrix)?. Erfolgreiche Löser unterscheiden sich von weniger erfolgreichen Löser hinsichtlich einer höheren Lösungshäufigkeit und sie fixieren die Matrix länger bis sie das erste Mal die Antwortalternativen fixieren. Außerdem weisen erfolgreiche Löser einen höheren prozentuellen Anteil der Fixationen auf der Matrix und auf den Zellen ABDE der Matrix auf. Männer unterscheiden sich signifikant durch eine höhere Anzahl an korrekt gelösten Matrizenaufgaben von den Frauen und sie fixieren die Matrix häufiger als die Frauen.Schlüsselwörter: Blickbewegungsmessung, induktives Denken, Matrizenaufgaben, Lösungsstrategien, Gedankenprotokolle

Zusammenfassung (Englisch)

The present study investigates problem solving strategies used by higher and lower ability subjects as well as gender differences in inductive reasoning. Fourty participants solved 12 geometric matrices taken from the Advanced Progressive Matrices by Raven (1965) and a study by Fink, Kraxner and Suschnig (1997), while their eye-movements and thinking aloud protocols have been recorded. We selected and partly modified the 12 matrices so that the three components type of rules (easy vs. difficult), number of rules (2, 3, 4), and ambiguity (low vs. high) were systematically varied. For the statistical evaluation items were divided into three classes of low, medium, and high difficulty with four items each. Furthermore , participants were grouped into high vs. low scoring and male vs. female problem solvers, yielding a 3x2x2 design with the group factor item-difficulty and repeating measurement on the factors ability and sex. We analysed effects oft he three factors on the problem solving strategies (constructive matching vs. response elimination) chosen by the participants by means oft he following dependent variables: relative solution frequency, processing time, time to the first fixation on response alternatives, number of fixations on matrice and number of fixation on the cells ABDE. The comparison of higher and lower ability subjects showed significant effects on the relative solution frequency, time to the first fixation on response alternatives, number of fixations on matrice and number of fixation on the cells ABDE. There are significant effects by gender in relative solution frequency and number of fixation on matrice.Keywords: eye-movement analysis, inductive reasoning, geometric matrices, prolem solving strategies