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Title
Die Bekämpfung der Diskriminierung zwischen Privaten im Hinblick auf Asylwerber/innen, Flüchtlinge und Migrant/innen / von Nora Elisabeth Scheucher
AuthorScheucher, Nora Elisabeth
CensorBenedek Wolfgang
Published2011
DescriptionVIII, 94, [16] Bl. Anh. : Zsfassung ; graph. Darst.
Institutional NoteGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2011
LanguageGerman
Document typeThesis (Diplom)
Keywords (GND)Österreich / Asylbewerber / Flüchtling / Diskriminierung / Österreich / Asylbewerber / Flüchtling / Diskriminierung / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-20678 Persistent Identifier (URN)
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Die Bekämpfung der Diskriminierung zwischen Privaten im Hinblick auf Asylwerber/innen, Flüchtlinge und Migrant/innen [1.02 mb]
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Abstract (German)

ZusammenfassungDas Thema der vorliegenden Diplomarbeit lautet ?Die Bekämpfung der Diskriminierung zwischen Privaten im Hinblick auf Asylwerber/innen, Flüchtlinge und Migrant/innen?. Die beiden Fragen, welche es im theoretischen Teil der Arbeit zunächst zu beantworten gilt sind folgende:Welche rechtlichen Grundlagen gibt es auf universeller, welche auf regionaler und welche auf nationaler Ebene, um Diskriminierungen vorzubeugen bzw. diese zu bekämpfen? Sind diese Normen auch auf Diskriminierungen zwischen Privaten anwendbar?Die meisten Deklarationen und Gesetze auf universeller sowie regionaler Ebene sehen lediglich die Staaten als Täter an. Doch auch wenn dem Wortlaut zufolge Situationen zwischen Privaten nicht in deren unmittelbaren Anwendungsbereich fallen, so ist in vielen Fällen zumindest eine mittelbare Drittwirkung anzunehmen. Eine Neuerung auf diesem Gebiet hat die sogenannte Antirassismusrichtlinie aus dem Jahre 2000 gebracht, welche auch Private als Täter ansieht. Durch deren Umsetzung kam es auch auf nationaler Ebene, wobei auf Österreich Bezug genommen wird, zu wichtigen Neuerungen.Schließlich soll im theoretischen Teil der Arbeit noch die Frage geklärt werden: Welche Bereiche sind besonders von der Problematik der Diskriminierung zwischen Privaten betroffen?Dafür werden einzelne Bereiche herausgegriffen und wird sodann untersucht, ob bzw. welche diesbezüglich einschlägigen Deklarationen, Konventionen, Gesetze und Richtlinien es gibt und ob diese auf Asylwerber/innen, Flüchtlinge und Migrant/innen, sowie zwischen Privaten angewendet werden können.Diesem eher theoretischen Teil folgt der praxisorientierte Teil der Arbeit. Dabei werden folgende Fragen beantwortet: Wie können Private ihre Rechte durchsetzen? Wer hilft ihnen dabei? Gibt es diesbezügliche Einrichtungen? Zur Beantwortung dieser Frage werden Einrichtungen auf universeller, regionaler sowie nationaler Ebene untersucht und deren Arbeitsbereiche aufgezeigt.

Abstract (English)

AbstractThe topic of this diploma thesis is called ?The prevention of discrimination between private persons with regard to asylum seekers, refugees, and migrants?. Which laws and conventions on the national, regional and universal levels contain a prohibition of discrimination, which also works in situations between private persons? The problem with this question, especially in view of universal as well as regional levels, is that most of the laws and conventions only see the state as an offender. Even though the exact wording does not prevent discrimination, the general comments and recommendations of commissions in charge of implementing national laws have to be considered. In 2000, the European Union implemented an innovative council directive for the principle of equal treatment of persons regardless of racial or ethnic origin. This not only included states as offenders but private persons, too. In addition, on the national level, specifically in Austria, the prevention of discrimination between private persons is quite new in law. Although this topic had been widely discussed the real innovation came with the ?Gleichbehandlungsgesetz? in 2004. This has transformed the council directive and prohibits discrimination in some areas of daily life.This work focuses on certain situations and circumstances in daily life where discrimination takes place; these are freedom of religion, education, right to work and access to services. Besides these theoretical parts the question arises in which way the law is applied in praxis. Which organizations exist to support victims of discrimination and help raise awareness of this issue among citizens in Austria? On the universal level, there are the commissions, which control the states, and on the regional level there are those who control the implementation of law and want to be in contact with the population.