Titelaufnahme

Titel
Marriage in the 21st <[21 hoch st]> century - ideal versus reality : a critical discourse analysis of American marriage counseling texts / vorgelegt von Astrid bauer
Verfasser/ VerfasserinBauer, Astrid
Begutachter / BegutachterinKettemann Bernhard
Erschienen2010
UmfangIV, 99 Bl. : Zsfassung + 1 CD-ROM ; graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2010
Anmerkung
Zsfassung in dt. Sprache
SpracheEnglisch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Englisch / Fachsprache / Ehe / Wirtschaft / Englisch / Fachsprache / Ehe / Wirtschaft / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-20406 Persistent Identifier (URN)
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Marriage in the 21st <[21 hoch st]> century - ideal versus reality [11.41 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Diplomarbeit beschäftigt sich mit den Herausforderungen der Ehe in der heutigen Zeit und versucht herauszufinden, inwiefern Idealvorstellungen und Realität aufeinander wirken. Der erste Teil beschäftigt sich mit Geschichte und Entwicklung der Ehe und zeigt einflussreiche Veränderungen auf, die auch heute noch spürbar sind. Im zweiten Teil wir die verwendete Methode der kritischen Diskursanalyse sowie der Aufbau des Korpus erläutert. Die empirische Analyse basiert auf drei Hypothesen und den damit verbundenen Fragestellungen, um Diskrepanzen zwischen Idealvorstellung und Realität aufzuzeigen. Der Korpus besteht aus Eheberatungstexten, in denen Therapeuten versuchen, den negativen Entwicklungen und vorhandenen Diskrepanzen ? bezogen auf Erwartungen, Hoffnungen und Realität ? entgegenzuwirken. Die erste Hypothese beschäftigt sich mit der Kolonialisierung der Wirtschaftssprache in den Eheberatungsdiskurs. Die Frage nach der Art der Vermittlung von Expertenwissen und die Häufigkeit der Verwendung von Annahmen sind Gegenstand der zweiten Hypothese. Die letzte Hypothese bezieht sich auf die Rollenverteilung und auf mögliche Diskrepanzen zwischen traditionellen und modernen Rollenbildern.Die vorliegende Analyse zeigt unterschiedliche sprachliche Tendenzen auf, die dazu beitragen, dass Leser von Beratungstexten stereotype Haltungen gegenüber der Ehe selbst (Idealvorstellung versus Realität), unausgeglichene Machtbeziehungen (Experte versus Laie) und Geschlechterrollen weiterhin beibehalten. Besonders im therapeutischen Bereich sollten Leser für die Macht der Sprache sensibilisiert werden, denn Sprache spiegelt nicht Realität wider, sondern erzeugt eine subjektive Realität. Die Ehe ist keine statische Institution, sondern wird von schnellen und stetigen Entwicklungen der Gesellschaft beeinflusst. Aus diesem Grund ist es nicht förderlich, wenn Paare ausschließlich traditionelle Ideal- und Wertvorstellungen verfolgen.

Zusammenfassung (Englisch)

The present thesis deals with the institution of marriage in the 21st century and its aim was to find out to what extent the society?s and individual?s ideals correspond to reality. In the first section, the history of the institution of marriage and important developments and changes are discussed which led to a discrepancy between ideal and reality. The second and main part consists of the theoretical framework (Critical Discourse Analysis), the description of the corpus material and the empirical analysis based on three hypotheses. The corpus consists of marriage counseling texts, a genre that is meant to process the negative effects of discrepancies concerning objectives, expectations, hopes and reality. The first hypothesis is concerned with the colonization of business language in marriage counseling texts. The second hypothesis deals with the questions of how expertise is mediated and which role assumptions play and the analyses based on the last hypothesis concentrate on the distribution of roles and the discrepancy that exists between traditional and modern gender roles.The present analyses reveal various tendencies found in marriage counseling texts that help to maintain stereotypical points of view concerning the institution of marriage itself (ideal versus reality), power-imbalances (expert versus laypeople) and gender roles. The aim was to raise awareness of the power of language and the fact that language does not reflect reality, but creates a subjective reality itself. Marriage is no static institution, because it is shaped by the fast pace of modern society which is why individuals cannot hold on to the permanent attempt to reconcile traditional concepts and systems of values.