Titelaufnahme

Titel
Terminbörsen: notwendiges Übel oder überlebenswichtiger Partner? : Wirksamkeitsmechanismen zwischen Finanz- und Realwirtschaft am Beispiel von Agrarrohstoffen / von Manuel Josef Windhofer
Verfasser/ VerfasserinWindhofer, Manuel Josef
Begutachter / BegutachterinFischer Edwin
Erschienen2010
UmfangX, 91 Bl. : Zsfassung ; graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2010
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Terminbörse / Agrarmarkt / Terminbörse / Agrarmarkt / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-20367 Persistent Identifier (URN)
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Terminbörsen: notwendiges Übel oder überlebenswichtiger Partner? [1.87 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Ausgangslage für die Masterarbeit ist eine Darstellung wie der Handel mit Agrarrohstoffen an den internationalen Finanzmärkten stattfindet. Auf Finanzmärkten handeln Akteure, die mit unterschiedlichen Absichten die Terminbörsen für Agrarrohstoffe nutzen. Die Arbitrageure nutzen Ungleichgewichte an Märkten, um einen Profit daraus zu generieren. Die Hedger sind bestrebt, sich gegen zukünftige Entwicklungen der Preise abzusichern. Die Spekulanten bringen durch ihre Tätigkeiten Liquidität in den Markt, in dem sie die Gegenpositionen zu Hedgern eingehen. Für Agrarrohstoffe gibt es verschiedene Börsenplätze, die sich auf den Terminhandel mit speziellen Agrarrohstoffen spezialisiert haben. Die wichtigsten Terminbörsenplätze für Agrarrohstoffe in den USA(CME, CBOT, NYBOT, NYMEX und KCBOT) und Europa (LIFFE) werden kurz erklärt. Agrarrohstoffe sind in unterschiedlichen Indizes enthalten, wovon die vier bekanntesten Indizes (R/J CRB, DJ AIGCI, GSCI und RICI) kurz vorgestellt werden. Auf Basis der in den Indizes enthaltenen Agrarrohstoffe werden die wichtigsten Agrarrohstoffe für die weitere Analyse abgegrenzt und vorgestellt. Es handelt sich dabei um die Agrarrohstoffe Baumwolle, Kaffee, Kakao, Mais, Weizen und Zucker. Ziel der Arbeit ist es, zu hinterfragen, ob die Real- und Finanzwirtschaft gegenseitige Einflussmöglichkeiten bei Agrarrohstoffen haben. Dafür werden ausgewählte unverarbeitete Agrarrohstoffe in Beziehung gesetzt mit den Kursentwicklungen, den Handelsaktivitäten von Hedgern und Spekulanten sowie den weltweiten Produktionsmengen. Als Ergebnis ist festzustellen, dass Wechselwirkungen zwischen Real- und Finanzwirtschaft feststellbar sind, diese jedoch von der jeweiligen Pflanze sehr stark abhängen und Terminbörsen für Agrarrohstoffe einen überlebenswichtigen Partner darstellen.

Zusammenfassung (Englisch)

Starting point for the thesis is a presentation of trade in agricultural commodities on international futures exchanges. Trading players on futures exchanges act due to their different intentions. The arbitrageur benefits from market imbalances for equal commodities. The hedgers seek to protect themselves against future price developments. The speculators gamble on futures exchanges because they deem to know the future price development of soft commodities. Soft Commodities are traded on several futures exchanges which are specialized on the futures trade in specific soft commodities. The most important places for futures on soft commodities are situated in the U.S. (CME, CBOT, NYBOT, NYMEX and KCBOT) and Europe (LIFFE) which are briefly described. Soft commodities are included in various indices. The four best-known indices (R/J CRB, DJ AIGCI, GSCI and RICI) are briefly and succinctly presented. The main agricultural raw materials for further analysis are extracted on the basis of the described indices. The further analysis refers on the soft commodities cotton, coffee, cocoa, maize, wheat and sugar. The aim of this work is to question whether the real economy has got an influence on the financial economy of soft commodities and vice versa.The analysis of the relevant soft commodities is performed by making a comparison between the world production, the turn over of future contracts, the price and the open interest of commercial and non commercial traders on futures exchanges.As a result can be seen interactions between the real and the financial sector of soft commodities which depend very strong on the particular plant. As well as futures exchanges are an essential survival partner in the international trading of soft commodities.