Titelaufnahme

Titel
PEPPOL : Online Vergabeverfahren in Europa und Österreich / vorgelegt von Leo Haslhofer
Verfasser/ VerfasserinHaslhofer, Leo
Begutachter / BegutachterinStaudegger Elisabeth
Erschienen2011
UmfangIX, 119 Bl. : Zsfassung
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2011
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Europäische Union / Vergabe / Echtzeitsystem / Europäische Union / Vergabe / Echtzeitsystem / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-20261 Persistent Identifier (URN)
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PEPPOL [0.97 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die öffentliche Vergabe ist ein riesiger Wirtschaftsfaktor, dessen Auftragsvolumen enorm ist. In der Europäischen Union gelten neben dem Primärrecht als Rechtsgrundlage die Vergaberichtlinien, an welche die nationalen Regelungen angepasst wurden.Bei der elektronischen Vergabe fehlen jedoch einheitliche europäische Standards für ein Online Vergabesystem, wodurch sich viele verschiedene nationale Systeme entwickelt haben. Um dieser Entwicklung Einhalt zu gebieten, rief die Europäische Kommission, mit Hilfe eines Länderkonsortiums bestehend aus 16 Mitgliedsstaaten, unter anderem das Projekt PEPPOL - Pan-European Public Procurement OnLine ins Leben, welches eine Laufzeit von 3,5 Jahren und ein Budget von ca. ? 30 Mio hat.PEPPOL ist eine Plattform, welche den elektronischen Verkehr zwischen den europäischen Unternehmen, allen staatlichen Einrichtungen und allen europäischen Institutionen im Zuge eines Beschaffungsprozesses ermöglichen soll. Neben dem Sparpotential der elektronischen Vergabe, besteht vor allem das Ziel, Klein- und Mittelbetriebe besser in die öffentliche Beschaffung einzubinden. PEPPOL ist so aufgebaut, dass kein einheitliches europäisches System entsteht, vielmehr soll es in die bereits bestehenden nationalen Lösungen eingebettet werden.Die Entwicklung von PEPPOL ist jedoch alles andere als einfach, und so gestand die Europäische Kommission mit dem ?Grünbuch zum Ausbau der e-Beschaffung in der EU? bereits Fehler in der Entwicklung der länderübergreifenden elektronischen Vergabe ein.

Zusammenfassung (Englisch)

The public procurement is a huge economic factor with an extensive contract volume. Beside the Primary law throughout the European Union (EU), the procurement guidelines are the legal basis to which the national rules have been adapted to.Cause of missing consistent European standards for the electronic procurement, many different national Systems for the online procurement arised. To inhibit development, the European Commission and a consortium of 16 member states set up the PEPPOL Project ? Pan-European Public Procurement OnLine with 3.5 years duration and a budget of about ? 30 millions.The vision of PEPPOL is that any company in the EU is able to communicate electronically with any EU governmental institution for electronic procurement activities. Beside the potential of saving costs, the main goal of the electronic procurement is to involve small and medium-sized companies into the public procurement. Therefore, PEPPOL is not a consistent European system, it should be integrated in the existing national systems by preference.Considering the complex development of PEPPOL, the European Commission had to admit some faults within the transnational electronic procurement and has published the ?Green Paper on expanding the use of e-Procurement in the EU?.