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Titel
Korrelate der kognitiven Zugänglichkeit intrinsischer und extrinsischer Ziele und deren Bedeutung für psychisches Wohlbefinden / Karina Steiner
Verfasser/ VerfasserinSteiner, Karina
Begutachter / BegutachterinAthenstaedt Ursula
Erschienen2010
Umfang80 Bl. : Zsfassung ; graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2010
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Ziel / Selbstbestimmung / Geschlechterrolle / Selbstbild / Ziel / Selbstbestimmung / Geschlechterrolle / Selbstbild / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-20132 Persistent Identifier (URN)
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Korrelate der kognitiven Zugänglichkeit intrinsischer und extrinsischer Ziele und deren Bedeutung für psychisches Wohlbefinden [0.43 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Hauptziel dieser Untersuchung war es herauszufinden, ob die kognitive Zugänglichkeit von intrinsischen und extrinsischen Zielen mit der der Autonomie- bzw. Kontrollorientierung, dem Geschlechtsrollen-Selbstkonzept und der Befriedigung der Bedürfnisse nach Autonomie, Kompetenz und Beziehungen in Verbindung stehen. Da weiters bekannt ist, dass es einen Zusammenhang dieser Variablen mit Indikatoren der psychischen Gesundheit gibt, wurde weiters untersucht, ob sie im Zusammenhang mit dem Wohlbefinden und dem Selbstwert stehen.Für die Untersuchung ergab sich eine Stichprobe von 108 Personen, von denen jeweils die Hälfte Frauen und Männer waren. Sämtliche der oben genannten Variablen wurden mit Papier-und-Bleistift Tests erhoben. Die Erhebung der Ziele erfolgte mittels freier Assoziation.Die Ergebnisse zeigten nur für Männer einen positiven Zusammenhang zwischen der Autonomieorientierung und der Zugänglichkeit von intrinsischen Zielen. Weiters zeigte sich, dass nicht, wie erwartet maskuline Eigenschaften mit Autonomieorientierung und intrinsischen Zielen in Zusammenhang stehen, sondern feminine. Maskuline Eigenschaften hingegen waren mit extrinsischen Zielen assoziiert. Weiters konnte durch diese Untersuchung die Bedeutung der Befriedigung der Bedürfnisse nach Autonomie, Kompetenz und Beziehungen für das Wohlbefinden und den Selbstwert bestätigt werden. Die Ergebnisse zeigten auch, dass sich die Übernahme von sozial erwünschten Eigenschaften des anderen Geschlechts, positiv auf die Befriedigung der Bedürfnisse nach Autonomie, Kompetenz und Beziehungen auswirkt.

Zusammenfassung (Englisch)

The present research investigated the links between the cognitive accessibility of intrinsic and extrinsic motivated goals and autonomy and controlled orientations, the three basic psychological needs from self-determination theory and the gender role attribute self-concept. Furthermore, this study investigated the links between the cognitive accessibility of intrinsic and extrinsic motivated goals, autonomy and controlled orientations, the three basic psychological needs and the gender role attribute self-concept to self-esteem and wellbeing.To test the hypotheses 108 subjects completed a set of paper-and pencil- tests and were instructed to write down the goals they were pursuing at the moment.Results showed a positive correlation between autonomy orientation and the cognitive accessibility of intrinsic motivated goals, but only for men. Results also showed, contrary to the expectations, a positive association of the female role self-concept and autonomy orientation and intrinsic motivated goals. In contrast the male role self-concept was associated with extrinsic motivated goals. Furthermore this study could confirm the relevance of the three basic psychological needs for self-esteem and wellbeing. Calculations also showed that the assumption of social desired attributes of the opposite gender has a positive influence on the satisfaction of the needs for autonomy, competence and relatedness.