Titelaufnahme

Titel
Surfen - eine Subkultur als Sport : zum Verständnis der Surfkultur als Mutter der Brettsportarten und ihrer identitätsstiftenden Dimension / vorgelegt von Johannes Schaschl
Verfasser/ VerfasserinSchaschl, Johannes
Begutachter / BegutachterinKlautzer Günther
Erschienen2010
UmfangIII, 103 Bl. : Zsfassung
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2010
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Wellenreiten / Wellenreiten / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-20069 Persistent Identifier (URN)
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Surfen - eine Subkultur als Sport [0.72 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Wieso hat Surfen diesen speziellen Stellenwert in der Sportwelt? Was macht es aus, dass dieser Sport scheinbar außerhalb des ?normalen? Sportgeschehens fungiert und doch so populär ist?Die Arbeit soll beleuchten wie dieser Sport ein Image erlangte, das im großen Maße mit der Jugendkultur und dem streben nach Individualität korreliert. Dieser jahrtausende alte Sport gilt in der heutigen Zeit als Imageträger für viele Unternehmen, deren Markenzeichen es ist, sich mit Adjektiven wie sportlich, jung, dynamisch, flexibel, individuell, selbstbewusst zu schmücken um somit einige der wichtigsten Persönlichkeitsmerkmale der heutigen Jugendkultur anzusprechen.Dabei ist ein Blick auf die aus dem Surfen entstandenen Subkulturen ? Skateboarden und Snowboarden, von entscheidender Wichtigkeit. Diese beiden Boardsportarten haben sich von ihrer Entstehung an selbst zu wichtigen Pfeilern in der Jugendkultur entwickelt. Ihre Bedeutung für die Weiterentwicklung des Surfsports ist in den letzten Jahren stark gewachsen. Der Feedbackmechanismus, der dem Surfen neue Anregungen aus den anderen Boardsportarten gibt, hat gerade erst begonnen und schlägt sich im Surfsport mit enorm hohem Potential zur Kreativität nieder.Die Konfrontation mit Neuem ist im Surfsport ein sehr entscheidender Faktor. Niemals gibt es eine Situation zweimal, immer muss sich der Sportler auf andere Verhältnisse einstellen.Ein Trainieren im klassischen Sinn ist nicht möglich. Körperliche Voraussetzungen müssen gegeben sein, doch allein diese sind nicht entscheidend.Psychische Faktoren wie Angst, Ungewissheit, Stress, bedeuten hohe Anforderungen für die Sportler. Ausdruck von Persönlichkeit, erzielt durch individuelles Bewegungshandeln ist im Surfsport eines der wichtigsten Kriterien.Die Leidenschaft mit der die meisten Surfer ihren Sport betreiben sucht ihresgleichen. Die Motivation gründet sich auf einer eigenen Lebensphilosophie. Diese bildet den Unterbau einer höchst individuellen sportlichen Betätigung.

Zusammenfassung (Englisch)

Why is it, Surfing has such a ?special touch? on the whole image of sports? Why can surfing exist so seemingly far from a normal kind of sport and still be such a big inspiration for so many people? This work seeks to give an overall picture of surfing in order to make it easier to understand why it has such a big influence on todays youth culture and more general on the modern society.The image surfing has in the society correlates a lot with the attributes of a youth culture with strong individualistic tendencies. Surfings lifestyle image is being used from a lot of companies to boost their image as a sporty, dynamic, individual, ?self confident? and stylish company.An insight into two of the most important subcultures which developed out of surfing ? Skateboarding and Snowboarding ? will show how close the connection between these three boardsports is and how important these ties are for the developement of new maneuvers and modern surfing in general.The individualistic aspect of surfing brings an enormous potential for creativity and freedom of movement in the wave. Surfing as a sport is not tied to many rules, thus giving it a further connection to youth culture and its subcultural values.An ever changing medium ? the ocean ? is playing the leading part in surfing. Practicing the sport of surfing means to adapt to new conditions in every session. This makes it hard to arrange specific training like it is happening in other sports.