Titelaufnahme

Titel
Eine Analyse von Aktienanalystenreports anhand der Andritz Aktie / Leitner Michaela
Verfasser/ VerfasserinLeitner, Michaela
Begutachter / BegutachterinFischer Edwin
Erschienen2010
UmfangV, 82 Bl. : Zsfassung in engl. Sprache ; graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2010
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Aktienanalyse / Aktienanalyse / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-19822 Persistent Identifier (URN)
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Zusammenfassung (Deutsch)

In der vorliegenden Arbeit wird die Aktienanalyse in Theorie aufgearbeitet und durch Beispiele aus den Reports der Andritz Aktie erläutert. Im Mittelpunkt steht die Fundamentalanalyse, welche in die Gesamtmarkt-, Branchen- und Unternehmensanalyse unterteilt werden kann. Die Unternehmensanalyse setzt sich mit den wesentlichen Kennzahlen wie bspw. Ertragskennzahlen, der Bilanzstruktur und der Bewertung der Aktien auseinander. Der Analyst soll dabei die Besonderheiten in der Rechnungslegung sowie unternehmensspezifische Abweichungen in der GuV, der Cashflow-Rechnung und bei den Wertansätzen der Bilanz darlegen. Darüber hinaus sind auch die Prognoseannahmen zu erläutern. Unterschiedliche Bewertungsmethoden können zu unterschiedlichen Ergebnissen führen. Dies liegt an den voneinander abweichenden Modellannahmen sowie Prognosezahlen. Die elf Banken, die die Andritz Aktie ?covern?, bewerten die Aktien ausschließlich anhand der WACC- und Multiplikatormethode, greifen aber auf unterschiedliche Cashflows, Betas, Verschuldungsgrade und Kennzahlen zurück. Daher ergeben sich unterschiedliche Zielkurse, und Investmentempfehlungen. All dies wird in der vorliegenden Arbeit genau untersucht, indem zwei Reports zu unterschiedlichen Zeitpunkten von jeder der elf Banken analysiert werden. Die Aktien der Andritz werden in den Reports ? trotz der noch schwierigen wirtschaftlichen Situation ? durchgehend positiv bewertet, was auf die Stabilität des Unternehmens hinweist. Analysen können niemals sicher sein, sondern nur plausibel und im Einklang mit der Gesetzeslage. Ihr wichtigstes Resultat sind die abgeleiteten Investmentempfehlungen. Häufig beruhen diese nicht auf objektiven Annahmen, da Analysten einerseits dem Auftraggeber der Analyse verpflichtet sind, andererseits die Anleger bei ihrer Anlageentscheidung unterstützen sollen. Es bestehen zwar umfangreiche Vorschriften für Analysten, doch gibt es noch viele ungeklärte Sachverhalte.

Zusammenfassung (Englisch)

This master thesis describes share analysis in theory and gives examples of different stock analyst reports on the basis of the Andritz share. Share analysis is an important tool of information brokerage on the capital market. Its aim is to inform about a company?s situation as well as to forecast its relevant data. The most important part is the fundamental analysis which consists of an analysis of the total market, an industry analysis and an analysis of the company. The analysis of the company is the report?s core and reveals relevant operating figures, the structure of the balance sheet, the company?s liquidity etc. Moreover, the analysis aims at valuating the company?s stocks by acknowledged methods of financial analysis. The analyst tries to find out the characteristics within the company?s accounting as well as its deviations from the industry?s usual relations in its profits and loss account, cash flow statement and balance sheet. The analyst also has to make forecasts. Usually different methods of valuation lead to different results. This is because of the diverging model assumptions as well as forecast data. The eleven banks which cover the Andritz share all use the WACC and multiples methods in order to valuate the shares, but they assume different cash flows, betas, operating figures and debt ratios. For this reason there are different target prices which lead to different ratings. In this work two analyst reports of each bank are reviewed. The Andritz share always gets a good rating despite the current difficult economic situation, which shows the company?s steadiness. Analysis cannot be right or wrong, but plausible and in line with a country?s law. Most important results are the ratings. Many examples from the past have shown that ratings often do not rely on objective assumptions, as analysts have to support their employers as well as their investors. There are a lot of rules and regulations for analysts, nevertheless many open questions exist.