Titelaufnahme

Titel
Analyse von AnlegerInnenpräferenzen hinsichtlich der Bewertung von Wartezeiten / Paul Till
Verfasser/ VerfasserinTill, Paul
Begutachter / BegutachterinLeopold-Wildburger Ulrike
Erschienen2010
UmfangX, 113 Bl. : Zsfassung ; graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2010
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Kapitalanleger / Entscheidungsverhalten / Kapitalanleger / Entscheidungsverhalten / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-19680 Persistent Identifier (URN)
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Analyse von AnlegerInnenpräferenzen hinsichtlich der Bewertung von Wartezeiten [4.87 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Ziel dieser Arbeit ist es, zeitliche Präferenzen von Anlegern zu beschreiben. Dazu werden klassische Modelle der Nutzentheorie verwendet. Hauptsächlich werden diese Modelle bei der Charakterisierung von Entscheidungsverhalten angewendet, um eine Bewertung von Alterna-tiven mit unterschiedlichen monetären Ergebnisgrößen vorzunehmen. Vorausgesetzt wird dabei, dass der zeitliche Betrachtungshorizont aller Alternativen gleich lang ist.In der vorliegenden Arbeit wird versucht, das Entscheidungsverhalten von Anlegern zu be-schreiben, die zwischen Alternativen mit unterschiedlichen Wartezeiten aber gleichen mone-tären Ergebnisgrößen wählen können. Damit soll das Anlegerverhalten, bei Variation der An-sparzeit beobachtet werden. Um dies zu erreichen werden die klassischen Modelle einer zeit-orientierten Betrachtung angepasst.Ein besseres Verständnis der zeitlichen Wünsche von Anlegern sollte für die Gestaltung von Anlageprodukten hilfreich sein. Dabei wird an eine Personengruppe von Anlegern gedacht, die sich hinsichtlich der wertmäßigen Höhe ihres Anlageziels ziemlich genau festlegen können, hinsichtlich der zeitlichen Struktur aber flexibel sind.Im Rahmen dieser Arbeit wurde dabei ein Experiment durchgeführt, um Erkenntnisse über die Einstellung und Bewertung von unterschiedlichen Ansparzeiten durch die Anleger zu er-halten. Während in der klassischen Betrachtungsweise von risikoscheuen Entscheidungsver-halten ausgegangen wird, sprechen die Ergebnisse dieses Experiments nicht dafür, dass risi-koaverses Entscheidungsverhalten überwiegt.Ein weiterer Untersuchungspunkt ist der Vergleich des eigenen Entscheidungsverhaltens mit der Einschätzung des Entscheidungsverhaltens von anderen. Dabei zeigen die Ergebnisse, dass das fremde Entscheidungsverhalten nicht anders eingestuft wird, als das eigene Ent-scheidungsverhalten.Durch die Auswertung von persönlichen Demographiemerkmalen konnte eine Gruppe von jungen Teilnehmern als besonders risikofreundlich identifiziert werden.

Zusammenfassung (Englisch)

In this master thesis we try to describe investor?s time preference. First, we use classic models of utility theory. Mainly these models were used to describe investor?s behaviour in evaluating alternatives of different monetary realisations given that the time horizon is identical for all alternatives. Next, we try to describe investor?s behaviour deciding between alternatives with different time horizons but identical monetary realisations. We describe behaviour of investors for different saving tenures given identical monetary realisations.Therefore we adapt classic models for a time orientated perspective. A better understanding about time preferences should improve conditions of offered investments.We investigate in a group of investors who can define their investment aim in terms of mone-tary values, however, they are flexible as far as timing of realisation is concerned.For this thesis we conducted an experiment in which we tried to gain knowledge about inves-tor?s evaluation of different investment tenures. In the classic perspective it is assumed that investors are unwilling to take risk. In contrast, our findings suggest that investors are not riskaverse.An additional object of our interest is a comparison between own decision behaviour and the assessment of decision behaviour of others. Our findings suggest that decision behaviour of others is not different to the own. If we consider individual features we can define a group of young participants that are par-ticular risk seeking.