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Titel
Psychologische Determinanten der anästhesiebezogenen PatientInnenzufriedenheit, am Beispiel von Patientinnen im Laufe eines gynäkologischen Eingriffes : am Beispiel von Patientinnen im Laufe eines gynäkologischen Eingriffes / Barrada Mona
Verfasser/ VerfasserinBarrada, Mona
Begutachter / BegutachterinUhlig Thomas
Erschienen2010
Umfang80 Bl. : Barrada Mona ; graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2010
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Operation / Befindlichkeit / Patient / Zufriedenheit / Operation / Befindlichkeit / Patient / Zufriedenheit / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-19597 Persistent Identifier (URN)
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Psychologische Determinanten der anästhesiebezogenen PatientInnenzufriedenheit, am Beispiel von Patientinnen im Laufe eines gynäkologischen Eingriffes [0.92 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

PatientInnenzufriedenheit ist ein viel diskutiertes Thema in der Zufriedenheitsforschung. Es werden jedoch psychologische Aspekte oftmals nicht beachtet. Noch wird in vielen Untersuchungen eine theoretische Fundierung berücksichtigt.Ziel dieser Untersuchung ist es, psychologische Determinanten der PatientInnenzufriedenheit zu erfassen. 40 Patientinnen nehmen an dieser Untersuchung teil (Altersrange: 18-83). Die Erhebung erfolgt anhand eines Fragebogenkataloges, vorgegeben in der gynäkologischen Abteilung des Krankenhauses Hietzing in Wien.Die PatientInnenzufriedenheit, sowie deren Erwartungen werden anhand der Dimensionen des PZF-A und des PEF-A (Uhlig, 2007) ermittelt. Weitere Variablen, wie Daten über den Blutdruck und die Herzfrequenz werden über ein Anästhesieprotokoll während der Operation aufgenommen. Physisches Befinden wird über den Fragebogen MKSL - (EWL) - ak,( Erdmann & Janke, 1994, nach Uhlig et al., 1995; Uhlig, 1999) und psychisches Befinden über den Fragebogen BSKE - (EWL) - ak (Janke &Debus, 1992, nach Uhlig et al., 1995; Uhlig, 1999; Hüppe et al., 2000) ermittelt. Der RISCO(Kallus, Uhlig & Veit, 2001, Burkhart) misst das Risikoverhalten der Teilnehmerinnen.Aus den Ergebnissen ergibt sich, dass die PatientInnenzufriedenheit nicht durch psychologische Merkmale erklärt werden kann und dass zwischen den Erwartungen und der Zufriedenheit nicht der Zusammenhang besteht, wie es durch Erwartungs- x Wert Modelle postuliert wird. Unterschiede zeigen sich hinsichtlich der Krankenhausaufenthaltsdauer. Wenn Patientinnen zwei Tage im Krankenhaus verweilen, geben sie höhere Zufriedenheitswerte hinsichtlich dem eigenen Genesungsprozess und der narkosespezifische Maßnahmen, sowie eine generell bessere Konstitution an, als bei drei oder vier Tagen. Es ist jedoch nicht klar inwieweit die Schwere der Operation hierbei Einfluss nimmt.Kurzum PatientInnenzufriedenheit ist ein sehr komplexes Konstrukt und weitere Forschung in dieser Richtung wird dringend benötigt.

Zusammenfassung (Englisch)

Patient satisfaction is a high discussed topic in the satisfaction research. However psychological aspects, or a theoretical founding are often not considered.The goal of this investigation is to register psychological determinants of patient satisfaction. 40 female patients participate in this investigation (age rank: 18 ? 83). The collection was given by a questionnaire catalog in the gynecology department of the hospital Hietzing in Vienna.Patient satisfaction, and the expectations are determined by the dimensions of the PZF-A and the PEF-A (Uhlig, 2007). Further variables, like blood pressure data and the heart frequency are taken up over an anesthesia protocol during the operation. Physical condition is measured by the questionnaire MKSL - (EWL) - ak, (Erdmann & Janke, 1994, after Uhlig et al., 1995; Uhlig, 1999) and psychological condition by the questionnaire BSKE - (EWL) - ak (Janke & Debus, 1992, after Uhlig et al., 1995; Uhlig, 1999; Hüppe et al., 2000).The RISCO (Kallus, Uhlig & Veit, 2001, Burkhart) records risk behavior of participant. The results show that patient satisfaction cannot be explained by psychological characteristics and that between expectations and the satisfaction the connection does not exist, as its postulated by expectation x value models. Differences show up regarding the hospitalization duration. If female patients stay two days in the hospital, they give higher satisfaction values regarding their own convalescence and narcotic measures, as well as a general better constitution, than three or four days. But we dont know, which extent the significance of the operation takes influence on these differences. In short patient satisfaction is a very complex construct and a further research in this direction is urgently needed.