Titelaufnahme

Titel
Das Folgerecht in gemeinschaftsrechtlicher und rechtsvergleichender Sicht / vorgelegt von: Janine Christine Passiny
Verfasser/ VerfasserinPassiny, Janine-Christine
Begutachter / BegutachterinNitsche Gunter
Erschienen2010
Umfang92 Bl. : Zsfassung
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2010
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Europäische Union / Kunst / Folgerecht / Österreich / Europäische Union / Kunst / Folgerecht / Österreich / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-19281 Persistent Identifier (URN)
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Das Folgerecht in gemeinschaftsrechtlicher und rechtsvergleichender Sicht [0.49 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

?Das Folgerecht in rechtsgemeinschaftlicher und rechtsvergleichender Sicht?Das Ziel der vorliegenden Diplomarbeit ist es, einen Überblick über das Folgerecht des bildenden Künstlers, das den Urhebern eines Originals eines Werkes der bildenden Künste einen Anteil am Erlös oder Gewinn bei der Weiterveräußerung ihrer Werke zusichert, zu verschaffen. Es handelt sich hierbei um ein relativ junges Instrument des Urheberrechts das weltweit von Frankreich das erste Mal im Jahre 1920 gesetzlich eingeführt wurde. Seit der Einführung dieser Rechtsfigur sorgt das Folgerecht mit seinen für den internationalen Handel mit Kunstwerken einschneidenden rechtlichen Ausgestaltungen für Diskussion. Immer wieder wurden Stimmen laut, die mit der Einführung des Folgerechts auch eine Abwanderung des Kunsthandels in folgerechtsfreie Staaten befürchteten und die Kritik an der finanziellen Mehrbelastung übten, die in Folge dessen auf Verkäufer beim Handel mit Originalen der bildenden Künste zukommen würde. Diese Arbeit beschäftigt sich mit der historischen Entwicklung des Folgerechts, seinen Grundlagen, seine Zuordnung im Bereich des Urheberrechts und seine Aufnahme in das internationale Konventionsrecht. Besprochen werden die Harmonisierungsbestrebungen der Union, die einzelnen Bestimmungen der Richtlinie werden genau analysiert. Darüber hinaus erfolgt eine rechtsvergleichende Betrachtung der nationalen Umsetzungsgesetzgebungen der Mitgliedstaaten der Europäischen Union.Der Umsetzung der Bestimmungen der Folgerechtsrichtlinie in Österreich ist ein eigenes Kapitel gewidmet. Die Eigenschaften des Kunstmarktes, seine Teilnehmer und die Preisbildung der Kunstwerke sind ebenso Thema, wie auch das Ausstellungsrecht das als mögliche Alternative angesprochen wird.

Zusammenfassung (Englisch)

?The resale right in Community law and Comparative law perspective?The aim of this thesis is to gain an overview of the resale right of artists, which assures the creators of an original work of fine art a share of the proceeds or profit on the resale of their works.The resale right is a relatively new instrument of copyright, which was statutory introduced to the world by France for the first time in 1920 . Since the introduction of this legal concept the resale right causes discussion through its drastic legal terms concerning the international trade in art work. Again and again, voices, who feared that the introduction of the resale right cause a migration of the art trade to States free of resale right were being raised. Additionally these voices have criticized the financial surplus load, that would come in consequence to the seller in trade with originals of fine arts. This paper deals with the historical development of the resale right, its foundations, its assignment in the field of copyright and its inclusion into the international convention law. The harmonisation efforts of the Union will also be discussed and every single regulation of the directive will be analysed in detail. In addition, the paper includes a comparative law analysis of the national ordinance implementing of the Member States of the European Union. A further chapter concentrates on the implementation of the regulations of the resale right directive in Austria. Furthermore, the characteristics of the art market, its participants and the pricing of the artworks are just as subject as the right of exhibition which will be addressed as a possible alternative.