Titelaufnahme

Titel
Establishment of an in vitro lipolysis model / Sophie Wenger
Verfasser/ VerfasserinWenger, Sophie
Begutachter / BegutachterinZimmer Andreas
Erschienen2010
UmfangVIII, 42 Bl. : Zsfassung ; graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2010
Anmerkung
Zsfassung in dt. Sprache
SpracheEnglisch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Lipolyse / In vitro
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-19050 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
Dateien
Establishment of an in vitro lipolysis model [2.08 mb]
Links
Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

KurzzusammenfassungDie Studie konzentrierte sich auf die Entwicklung von einem in vitro Lipolyse Modell. Dieses neue Modell ermöglicht eine gute Simulation der Fettverdauung. Um das gastrointestinale Milieu zu simulieren, wurde ein Reaktionsmedium aus Gallensalzen, Phosphatidylcholin und Puffer gewählt. Die Verdauung wurde durch Zugabe von Pankreatin eingeleitet. Der Verdauungsvorgang wurde bei einer Temperatur von 37C, analog zur Körpertemperatur, durchgeführt. Eine Titrationsmaschine erlaubte eine kontinuierliche Addition von Kalzium und Natronlauge. Die quantitative Analyse des titrierten Volumens der Natronlauge ermöglichte Informationen über den Lipolysefortschritt zu erhalten. Durch die Co-Titration von Kalzium Ionen bildeten sich mit den freien Fettsäuren Kalzium- Seifen. Die freien Fettsäuren wurden von der Oberfläche der gemixten Mizellen entfernt. Dies stellte die Weiterführung der Verdauung sicher, da anderenfalls die Fettsäuren die Enzymtätigkeit beeinträchtigen würden. Captex GTO, ein Triglycerid der Ölsäure, wurde als lipophile Komponente benützt. Verschiedene Parameter wie Zeit, Triglyceridmenge und die Kalzium Additionsrate wurden geändert und der Effekt auf das Modell untersucht. Bei Erhöhung der Kalzium Additionsrate erhöhte sich auch die Lipolyserate. Diese Resultate sind ähnlich mit den Ergebnissen von Zangenberg et al. Weiters hat die verwendete Fettmenge einen großen Effekt auf das Experiment. Es war notwendig die Set-up Parameter, wie zum Beispiel die Titrationsrate der verwendeten Fettmenge anzupassen. Gleich nach der Zugabe des Enzyms Pankreatin zum Medium trat ein merklicher pH Abfall auf. Es ist anzunehmen, dass der schnelle pH Abfall auf Grund von schneller Lipolyse der Fette oder durch andere noch unbekannte Reaktionen im Medium verursacht wird. Diese überraschende pH Wert Änderung wurde auch schon von anderen Forschungsgruppen beobachtet und weitere Versuche müssen durchgeführt werden, um dies zu klären.

Zusammenfassung (Englisch)

SummaryThe study focused on the development of an in vitro lipolysis model. This new model offers a good simulation of the lipid digestion process. Moreover it is very helpful for the development of an oral formulation for poorly water-soluble drugs. To simulate the intestinal fluids the reaction medium was composed of bile salt:phosphatidylcholine and buffer. To initiate the digestion process pancreatin was added to the medium. In analogy to the body temperature a reaction temperature of 37C was chosen. A titration instrument allowed a continuous addition of Ca2+ and NaOH. By quantitative analysis of the volume of NaOH titrated into the system during the experiment it was possible to receive information about the lipolysis progress. Co-titration of Ca2+ ions aids the lipolytic process by forming Ca2+ soaps with the free fatty acids thereby removing them from the surface of the mixed micelle. This ensures the continuity of the digestion process as otherwise the fatty acids would interfere with the enzymatic digestion by preventing the enzyme from its hydrolytic attack. Captex GTO, which is a triglyceride of oleic acids, was used as a lipophilic compound. Several parameters such as time, triglyceride amounts or Ca2+ addition rate, were changed and the effect on the model reported. Be increasing the Ca2+ addition rate the lipolysis rate increased as well. These findings are similar to those of Zangenberg et al. Moreover the amount of lipids used had an enormous effect on the experiment. It was necessary to adapt the set-up parameters, e.g. the titration rate, to the sample lipid amount. Directly after adding the pancreatin suspension into the medium a marked pH decrease occurred. It is hypothesized that this rapid pH change is due to a fast lipolysis of the lipids or else could be due to some unknown reactions in the medium. This is an unexpected yet commonly encountered problem when performing lipolysis experiments which requires further investigation.