Titelaufnahme

Titel
Die Haftung von faktischen Geschäftsführern und Nichtgesellschaftern einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung vor dem Hintergrund der OGH Entscheidung vom 23.02.2009, 8 Ob 108/08b / vorgelegt von Sarah-Maria Nowak
Verfasser/ VerfasserinNowak, Sarah-Maria
Begutachter / BegutachterinGrünwald Alfons
Erschienen2010
UmfangXI, 65 Bl. : Zsfassung
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2010
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Österreich / GmbH / Geschäftsführer / Faktisches Organ / Haftung / Österreich / GmbH / Geschäftsführer / Faktisches Organ / Haftung / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-19034 Persistent Identifier (URN)
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Die Haftung von faktischen Geschäftsführern und Nichtgesellschaftern einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung vor dem Hintergrund der OGH Entscheidung vom 23.02.2009, 8 Ob 108/08b [0.85 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Seit vielen Jahren wird in der Lehre darüber diskutiert, ob ein faktischer Geschäftsführer neben den formell bestellten Geschäftsführern haftet. In dieser Arbeit wurde im Hinblick auf die höchstgerichtliche Rechtsprechung und die verschiedenen Lehrmeinungen genau analysiert ob und inwieweit ein faktischer Geschäftsführer ? sei er Gesellschafter oder Nichtgesellschafter ? von diversen Haftungsbestimmungen erfasst wird. Für die Haftung des ?Faktischen? wird neben der Qualifikation als faktischer Geschäftsführer das Vorliegen eines Haftungstatbestands der Geschäftsführerhaftung verlangt. Die behandelten Haftungstatbestände umfassen die Haftung gegenüber der Gesellschaft, den Gesellschaftsgläubigern und den einzelnen Gesellschaftern. Beim faktischen Geschäftsführer handelt es sich um eine von der Rechtsprechung und Lehre entwickelte Figur, die eine Organersatzfunktion bzw. eine Haftungserweiterungsfunktion übernimmt. Seit der Entscheidung 8 Ob 108/08b steht darüberhinaus fest, dass auch ein Nicht-Gesellschafter als faktischer Geschäftsführer qualifiziert und somit zur Haftung herangezogen werden kann. Besonderes Gewicht wurde in dieser Arbeit auf den Vergleich der Ansichten der Lehre und der Rechtsprechung gelegt, also auf die Untersuchung der Gemeinsamkeiten und Unterschiede der beiden. Gleichzeitig habe ich aufgrund teilweise fehlender Literatur eigene Überlegungen in Bezug auf einzelne Haftungstatbestände angestrengt und bin dadurch auf weitere Haftungsmöglichkeiten des ?Faktischen? gestoßen.

Zusammenfassung (Englisch)

For a couple years there have been many discussions about the liability of a virtual executive in addition to the liability of formal commissioned executives.In this diploma thesis I analyzed the problem of the liability of such a virtual executive against the background of several adjudications of the Austrian Supreme Court and the different doctrines. There are two preconditions which must be fulfilled for such a liability. First the person needs to be qualified as a virtual executive. In addition the facts for the commitment of a manager must be given. If those demands are met, the virtual executive takes the liability to the company as well as to the creditors of the company and the shareholders. The virtual manager was developed by jurisdiction and teaching. He assumes either the function of replacing an executive or of expending the liability. Since the adjudication of the Austrian Supreme Court 8 Ob 108/08b it is detected that also a non-shareholder can be qualified as a virtual executive.This thesis attaches importance to the comparison of the doctrine and the adjudication relative to virtual managers and their commitment. Due to a lack of literature I thought about other possible facts for the liability of a virtual executive.