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Titel
Morphologische, mikroskopische und analytisch-biochemische Untersuchungen zur Differenzierung verschiedener Arten und Sorten der Gattung Mentha / Claudia Mack
Verfasser/ VerfasserinMack, Claudia In der Gemeinsamen Normdatei der DNB nachschlagen
Begutachter / BegutachterinMüller Maria ; Pfeifhofer Hartwig
Erschienen2010
Umfang234 S. : Ill., graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Diss., 2010
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
Bibl. ReferenzOeBB
DokumenttypDissertation
Schlagwörter (GND)Minze / Minze / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-19005 Persistent Identifier (URN)
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Morphologische, mikroskopische und analytisch-biochemische Untersuchungen zur Differenzierung verschiedener Arten und Sorten der Gattung Mentha [28.11 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die Fragestellungen dieser Arbeit lauteten, für Arten und Sorten der Gattung Mentha einfache, visuell erkennbare Merkmale für die Unterscheidung am Feld, aber auch Charakteristika auf anderen Ebenen zu den einzelnen Vertretern zu finden. Für die dreijährige Versuchsplanung am Gelände des Referats für Spezialkulturen in Wies wurden neben den vier Mentha-Arten, M. villosa HUDS., M. spicata L., M. arvensis L. var. piperascens MALINV. ex HOLMES und M. x piperita L., fünf Sorten der Spezies M. x piperita L. ausgewählt. Zu diesen Sorten zählten die helllaubigen Pfefferminzen ?Pfälzer Minze? und ?Ukrainische 541? und die dunkellaubigen Pfefferminzen ?BP 83?, ?Medicka? und ?Multimentha?. Neben den Feldbeobachtungen und ?dokumentationen über Wuchsverhalten und Krankheitsanfälligkeit, wurde auch die Ertragsleistung des Krautes in Frisch- und Trockengewicht erhoben und dem getrockneten Erntegut das ätherische Öl extrahiert und auf seine Einzelkomponenten und das Verhältnis zueinander analysiert. Zusätzlich wurden die Oberflächen von Blättern und Stängeln im Licht- und Rasterelektronenmikroskop analysiert, wobei die vorkommenden Trichomtypen und deren unterschiedliche Häufigkeiten beobachtet wurden.Entgegen der Erwartungen konnte die Standardsorte ?Multimentha? weder im Anbau, noch bei der Ertragsauswertung, noch bei der Qualität des gewonnenen ätherischen Öles überzeugen. Die ?Japanische Ölminze? und die ?Apfelminze? sind auf Grund einer hohen Krankheitsanfälligkeit gegenüber Minzrost (Puccinia menthae PERS.) bzw. Echtem Mehltau (Erysiphe biocellata EHRENB.) nicht empfehlenswert. Die beste Ölzusammensetzung lieferte ?Medicka?, die allerdings im Anbau ihre Schwächen hatte. Gute Ergebnisse hinsichtlich Anbau, Ertrag und Ölzusammensetzung brachten die helllaubigen Pfefferminzen ?Pfälzer Minze? und ?Ukrainische 541?.

Zusammenfassung (Englisch)

The aims were to find elementary, visual identifiable characteristics for differentiating various species and cultivars of mint in the field, but also to get information at other levels. The design of experiments was triannual and was located in the area of the Referat für Spezialkulturen. For the experiment four species of Mentha, M. villosa HUDS., M. spicata L., M. arvensis L. var. piperascens MALINV. ex HOLMES and M. x piperita L., and five cultivars of M. x piperita L. were chosen. ?Pfälzer Minze? and ?Ukrainische 541? were selected of the white-mint types of the species M. x piperita L. and the three black-mint types, ?BP 83?, ?Medicka? and ?Multimentha?, were chosen.There were accomplished field studies and documentations about the growing power and susceptibility for diseases and also the yield in fresh and dry weight. Further the essential oils of dried herbs were extracted and the components of them were detected to be able to compare the species and cultivars. Additionally the surfaces of the leaves and stems were contemplated with light microscopical and scanning electron microscopical techniques. The focuse was on the different types and frequency of the investigated trichomes.?Multimentha? is a well known standard, but in my field studies this species had no advantages neither in the field nor in quality of the essential oil towards the other species and cultivars. ?Japanische Ölminze? and ?Apfelminze? were susceptible to mint rust (Puccinia menthae PERS.) alternatively mildew (Erysiphe biocellata EHRENB.) and therefore they were not recommendable for cultivation. The best composition of essential oil had ?Medicka?, but this cultivar had deficiencies in growing. Good results concerning cultivation, yield and composition of essential oil got the peppermints ?Pfälzer Minze? and ?Ukrainische 541?.