Titelaufnahme

Titel
International disaster response law : legal frameworks for least developed countries only? / von Martin Steiner
Verfasser/ VerfasserinSteiner, Martin
Begutachter / BegutachterinOberleitner, Gerd
ErschienenGraz, Juni 2017
UmfangV, 96 Blätter : Zusammenfassung (1 Blatt)
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Diplomarbeit, 2017
Anmerkung
Zusammenfassung in Deutsch
SpracheEnglisch
DokumenttypDiplomarbeit
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-116647 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
Dateien
International disaster response law [0.45 mb]
Links
Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Die steigende Zahl von (Natur-)Katastrophen und die zunehmende Intensität solcher Ereignisse führen dazu, dass das Ausmaß der benötigten Hilfe zur Bewältigung derselben immer häufiger die Fähigkeiten und Ressourcen nationaler Behörden übersteigt und internationale Organisationen zur Unterstützung herangezogen werden. Diese sehen sich nicht nur Herausforderungen die den Verwüstungen durch das Naturereignis geschuldet sind gegenüber, sondern auch zahlreichen rechtlichen Fragestellungen. In dieser Arbeit werden ausgewählte Themen wie jene das Personal internationaler Hilfsorganisationen oder den Import von Hilfsgütern betreffend, sowie Themen des internationalen Rechts und deren Stellung in der internationalen Katastrophenhilfe beschrieben. Die unterschiedlichen Rechtsdokumente der internationalen Katastrophenhilfe werden untersucht und der Unterschied zwischen Industriestaaten und den am wenigsten entwickelten Ländern in Bezug auf die Bereitschaft der Implementierung internationaler Standards in nationalen Gesetzen wird beleuchtet. Die auftretende Frage der Notwendigkeit internationaler Standards für Industriestaaten wird diskutiert. Anhand zweier Naturkatastrophen in Indonesien und den USA werden deren nationale Regelungen untersucht und die Schlüsse die aus den aufgetretenen Problemen gezogen wurden, bewertet. So wird Indonesien aufgrund der adaptierten Gesetze und der installierten Institutionen eine Vorreiterrolle in der Regelung der internationalen Katastrophenhilfe zugesprochen. Wie die beiden Fallstudien deutlich zeigen, bedarf es internationaler Standards um die internationale Katastrophenhilfe zu regeln - unabhängig von der wirtschaftlichen Stärke der betroffenen Staaten. Der aktuelle Entwurf zum Schutz von Personen im Fall einer Katastrophe der International Law Commission der Vereinten Nationen könnte wenn als bindende Konvention verabschiedet die gesamte Entwicklung der internationalen Katastrophenhilfe einen bedeutenden Schritt nach vorne bringen.

Zusammenfassung (Englisch)

The increasing number of natural and man-made disasters and the growing intensity of such events more frequently exceed the affected countries national capacities to provide the needed aid. International Organizations supporting those countries are facing challenges not only originating in the devastation due to the disaster but also numerous legal issues. This diploma thesis addresses selected topics of International Disaster Response Law such as international relief organizations personnel, the importation of relief items as well as issues of international law and its position in IDRL. The various binding and non-binding legal documents of IDRL are examined and the significant differences between industrialized countries and least developed countries regarding the willingness to implement international standards in domestic laws is being looked at. The occurring question if industrialized countries even need rules of IDRL is being discussed. On the basis of two natural disasters in Indonesia and the United States of America, their national regulations and the, based on the problems arose, drawn conclusions are evaluated. Due to the adopted domestic regulations and established institutions, Indonesia is attributed a lead role in the implementation of domestic IDRL frameworks. The two case studies show the necessity of IDRL, irrespective of a countrys economic strength. The current Draft Articles on the Protection of Persons in the Event of Disasters, developed by the United Nations International Law Commission, could if passed as a binding framework convention help taking the development of IDRL the necessary important step forward.