Titelaufnahme

Titel
Der Pesta - Fundación Educativa Pestalozzi - zwischen Reformpädagogik und Lebenseinstellung
Weitere Titel
Pesta Educational Foundation Pestalozzi between alternative education and lifestyle
Verfasser/ VerfasserinGreibl, Kathrin
Begutachter / BegutachterinStocker, Karl ; Konrad, Helmut
ErschienenGraz, 2017
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Dissertation, 2017
Anmerkung
Arbeit an der Bibliothek noch nicht eingelangt - Daten nicht geprüft
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
DokumenttypDissertation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-116597 Persistent Identifier (URN)
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Der Pesta - Fundación Educativa Pestalozzi - zwischen Reformpädagogik und Lebenseinstellung [3.64 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Im Zentrum der Untersuchung steht der Einfluss der Stiftung „Fundación Educativa Pestalozzi“ und ihres alternativen Schulprojektes „Centro Experimental Pestalozzi“, kurz Pesta, auf seine nähere Umgebung. Dies wird in vier Teilberreichen anhand der Auswertung narrativer Interviews erläutert.Der erste Teil beschäftigt sich mit der Vorgeschichte und der Gründung der Schule in Tumbaco, Ecuador, der Entwicklung des pädagogischen Konzeptes bis zur Schließung und dem Transformationsprozess hin zu einem integralen Wohnprojekt.Der zweite Teil geht auf die Betrachtungsweise der Pestalozzischule als Raum ein. Dabei kommen drei Bereiche zur Anwendung: der gebaute Raum, der sich im architektonischen Einfluss des Pesta zeigt, der Repräsentationsraum, der der ihm innewohnenden Gesellschaft eine gewisse Linie vorgibt und der erlebte Raum, der die Möglichkeiten beschreibt, die der Pesta als sozialer Raum den einzelnen Mitgliedern der Gemeinschaft eröffnete. Ein Exkurs über eine fünfmonatige Fahrrad-Reise von Quito nach Manaus beschreibt exemplarisch die Öffnung von Raum durch die Schule und die nachhaltige Prägung der Teilnehmer.Der dritte Teil konzentriert sich auf die Migranten aus dem deutschsprachigen Europa, die nach Ecuador auswanderten, um ihren Kindern diese besondere Erziehung zu ermöglichen. Dabei wird auf migrationsspezifische Besonderheiten eingegangen.Der vierte Teil behandelt die Bestrebungen der Stiftung, der größten ökonomischen Krise des Landes Ecuador mit alternativer Wirtschaft innerhalb der Pesta-Gemeinschaft entgegenzuwirken und die Eltern finanziell zu entlasten.Insgesamt ist festzustellen, dass der Pesta im Tumbacotal für nachhaltige Veränderungen verantwortlich ist. Er hat zu einem größeren Aufkommen von alternativen Bildungseinrichtungen, zu einer demografischen Veränderung in der Region, zu einem größeren Bewusstsein für ökologische Bauweise beigetragen und ein Netzwerk alternativer Wirtschaft geschaffen.

Zusammenfassung (Englisch)

Center of this study is the influence of the Pestalozzi Foundation and its alternative school-project „Centro Experimental Pestalozzi“, short Pesta, on its closer environment. This will be shown within four sections on the basis of the analysis of narrative interviews.The first part is about the record and the foundation of the school in Tumbaco, Ecuador, the development of its pedagogical concept until its closure and the transformation process to an integral housing project.The second part deals with the way of looking on the Pestalozzi-school as a space in three fields: the built space that shows the architectural influence of the Pesta in the region. The representation space that gives guidelines for the Pesta-society in form of rules and the lived space that describes the possibilities that the Pesta gave to every individual within the society as a social space. The five months bike-trip from Quito to Manaus is an example how the school opened its space and left its mark on everyone present.The third part is concentrating on migrants from German speaking Europe who migrated to Ecuador to make it possible for their children to receive this special education. In this chapter will be treated migration-specific peculiarities. The fourth part deals with the attempts of the foundation to counteract the biggest economic crisis of the state of Ecuador with alternative economy within the Pesta-community and to relieve the parents financially.All in all is to be detected that the Pesta in Tumbaco is responsible for changes that continue to have an effect on the region until today. It led to a dense appearence of alternative educational institutions, to a demographic change in the region and to a higher consciousness for ecological building and created a network of alternative economy.