Titelaufnahme

Titel
Auswirkungen eines Arbeitsgedächtnistrainings auf die Fluide Intelligenz bei Personen mit leichten kognitiven Beeinträchtigungen oder leichter Demenz / Schweighofer Nicole
Verfasser/ VerfasserinSchweighofer, Nicole
Begutachter / BegutachterinNeubauer Aljoscha
Erschienen2010
UmfangIII, 71, XXIV Bl. : Zsfassung ; graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2010
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Kognitive Störung / Arbeitsgedächtnis / Übung
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-18910 Persistent Identifier (URN)
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Auswirkungen eines Arbeitsgedächtnistrainings auf die Fluide Intelligenz bei Personen mit leichten kognitiven Beeinträchtigungen oder leichter Demenz [1.69 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Das Hauptziel der Untersuchung lag darin die Zusammenhänge zwischen Arbeitsgedächtnis und fluider Intelligenz zu bestätigen und diese Verknüpfung zu nutzen um durch ein Training des Gedächtnisses auch eine Erhöhnung in der Intelligenz zu erreichen. In Bezug auf die Veränderungen im Gedächtnis wurden auch die Ausgangswerte berücksichtigt. Die Stichprobe bestand aus 38 Personen, die das Kritierium der ?Leichten kognitiven Beeinträchtigung? bzw. der ?Leichten Demenz? erfüllen mussten. Die Stichprobe wurde in einem Messwiederholungsdesign mittels ?Wechsler Intelligenztest für Erwachsene? und den ?Coloured Progressive Matrices? getestet. Die Experimentalgruppe absolvierte zusätzlich in der Zeit zwischen den Messungen ein 12 Tage dauerndes Gedächtnistraining. Die Ergebnisse zeigten, dass zwischen Arbeitsgedächtnis und fluider Intelligenz ein geringer bis mittlerer Zusammenhang besteht. In Hinblick auf die fluide Intelligenz war zu beobachten, dass sich in der Experimentalgruppe eine Verschlechterung über die Messzeitpunkte einstellte, in der Wartegruppe konnte eine Verbesserung der Fähigkeiten erreicht werden. Die Kapazität des Arbeitsgedächtnisses hingegen konnte in beiden Versuchsgruppen gesteigert werden. Außerdem konnte nachgewiesen werden, dass Personen der Experimentalgruppe die geringere Ausgangswerte im Arbeitsgedächtnis aufwiesen, stärker vom Gedächtnistraining profitieren konnten als Personen mit höheren Ausgangswerten.

Zusammenfassung (Englisch)

The main objective of the exploration was to approve the connection between working memory and fluid intelligence and to use this conjunction to improve fluid intelligence by training working memory. In reference to chances in working memory the initial values were also considered. The sample consisted of 38 participants, who had to conform the criterium of ?Mild cognitive impairment? or ?Mild Dementia?. The sample was tested in a test-retest design using the ?Wechsler intelligence scale for adults? and the ?Coloured progressive matrices?. The treatment group additionally received a training, which takes 12 days. The results of the study showed that there is a low to moderate correlation between working memory and fluid intelligence. The fluid intelligence showed a decrease in treatment group and an increase in control group. The capacity of working memory instead showed an increase in both groups. Additionally there could be proven that participants with lower inital values are able to profit more from the training of memory that participants with higher values did.