Titelaufnahme

Titel
"Das humorvolle Interpretationstraining - Die heitere Perspektive und deren Auswirkung auf das Interpretations- und Informationsverarbeitungsbias, die aktuelle psychische Befindlichkeit und die motorische und kognitive Lateralität" / Lisbeth Göldner
Verfasser/ VerfasserinGöldner, Lisbeth
Begutachter / BegutachterinPapousek Ilona
Erschienen2009
Umfang120 Bl. : Zsfassung ; Ill., graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2009
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-18762 Persistent Identifier (URN)
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"Das humorvolle Interpretationstraining - Die heitere Perspektive und deren Auswirkung auf das Interpretations- und Informationsverarbeitungsbias, die aktuelle psychische Befindlichkeit und die motorische und kognitive Lateralität" [1.03 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Im Rahmen der vorliegenden Arbeit wurde eruiert, inwieweit sich ein humorvolles Imaginationstraining auf die Bewertung zweideutiger Situationen, das negative Informationsverarbeitungsbias, das emotionale Wohlbefinden, die aktuelle somatisch orientierte Befindlichkeit sowie behaviorale Maße der Lateralität im Frontalcortex (FC) auswirkt. Die Untersuchung folgte einem Messwiederholungsdesign. Im Pretest wurden Persönlichkeitseigenschaften und das Informationsverarbeitungsbias mit dem PC administrierten Negative-Affective-Priming-Test erfasst. Nach einer eintägigen Pause wurde mit der Erhebung der State-Charakteristika und dem Interpretationsbias direkt vor und nach dem 50 Minuten dauernden PC-Training fortgesetzt. Untersuchungspersonen (UP), die ein humorvolles Outcome einer ambivalenten Situation imaginierten, sollten nach dem Training eine Positivierung der Interpretationsmuster, eine Verringerung des negativen Informationsverarbeitungsbias, eine Korrektur der emotionalen und körperlich orientierten Befindlichkeit nach oben sowie eine Erhöhung der motorischen Geschwindigkeit und eine relativ stärkere linkshemisphärische Aktivierung im FC zeigen. Die Ergebnisse der Experimentalgruppe zeigten im Vergleich zu jenen der Kontrollgruppen (KG), die mit ?benignen? oder ?negativen? Situationsoutcomes arbeiteten, auf kognitiver, emotionaler, sowie auch somatischer Ebene Verbesserungen. Auf Ebene des Informationsverarbeitungsbias wurden keine differentiellen Trainingseffekte manifest. Die Interaktion affektiver und kognitiver Prozesse konnte als markanter Einflussfaktor auf die Veränderung des emotionalen Wohlbefindens sowie des Interpretationsbias etabliert werden.

Zusammenfassung (Englisch)

The present work investigated to what extent an amusing imagination training affects the assessment of equivocal situations, the negative information-processing bias, emotional and current somatic oriented well-being as well as behavioural measures of laterality in the frontal cortex (FC). The investigation followed a repeated-measures-design. In the pretest personality characteristics (traits) and the information-processing bias via the computer administered Negative-Affective-Priming-Task were registered. After a one-day break the study continued with the acquisition of states and the interpretation bias immediately before and after the 50 minutes enduring computer training. It was hypothesized that participants who imagined an amusing outcome of an ambivalent situation would show an amelioration of interpretation patterns, a reduction of the negative information-processing bias, an elevation of emotional and somatic oriented condition as well as an acceleration of the motor speed (equivalent to a stronger right-handedness) and a relatively stronger left-hemispheric activation in the FC. The results of the experimental group in contrast to the control groups, whose participants imagined benign or negative situational outcomes, pointed out several improvements in cognitive, emotional as well as somatic context. There was no supportive evidence for the assumptions concerning the information-processing bias and a change of hemispheric activation in the FC. The interaction of affective and cognitive processes could be established as striking factor of influence on the change of the emotional well-being as well as on the interpretation bias.