Titelaufnahme

Titel
Genderpharmazeutische Aspekte charakteristischer männlicher und weiblicher Hormone / vorgelegt von Kollmann Stephanie
Verfasser/ VerfasserinKollmann, Stephanie
Begutachter / BegutachterinGößnitzer Edith
Erschienen2010
UmfangVII, 139 Bl. : Zsfassung ; Ill., graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2010
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Sexualhormon / Geschlechtsunterschied / Krankheit / Sexualhormon / Geschlechtsunterschied / Krankheit / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-18610 Persistent Identifier (URN)
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Genderpharmazeutische Aspekte charakteristischer männlicher und weiblicher Hormone [1.36 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Zwischen Frauen und Männern gibt es viele Unterschiede. Solche, die einem beim ersten Blick ins Auge springen und solche, die man von außen nicht erkennen kann. So einem nicht sichtbaren aber relevanten Unterschied, widme ich mich in dieser Diplomarbeit, den Sexualhormonen. Männer und Frauen haben eine unterschiedliche Hormonausstattung, die einen großen Einfluss auf die Prävalenz und Pathogenese vieler Erkrankungen hat. Einige ausgewählte Krankheitsbilder, wie die Depression, die Osteoporose und die kardiovaskulären Erkrankungen und ihr Zusammenhang mit den Sexualhormonen, wird in der folgenden Arbeit näher beleuchtet. Depressionen kommen beim weiblichen Geschlecht aufgrund des schwankenden Hormonhaushalts im Lebensverlauf öfter vor. Osteoporose gilt als charakteristische Erkrankung der postmenopausalen Frau, weil die protektive Wirkung der Östrogene auf den Knochen wegfällt. Kardiovaskuläre Erkrankungen sind das ?Männerleiden? schlechthin. Da gerät oft in Vergessenheit, dass bei Frauen über 75 Jahren die Mortalität aufgrund von Herz-Kreislauferkrankungen, die der Männer sogar übersteigt. Die Pharmakotherapie der besprochenen Erkrankungen weist, aufgrund der teilweisen Vernachlässigung der geschlechtsspezifischen Forschung, noch immer Nachholbedarf auf. Im praktischen Teil dieser Arbeit wird auf die Interaktion von oralen Kontrazeptiva und der gleichzeitigen Einnahme von anderen Arzneimitteln eingegangen. Auch die Nebenwirkungen der Kontrazeptiva werden hinterfragt. Laut der Befragung ist die Beratungstätigkeit der Ärzte und Ärztinnen sowie Apotheker und Apothekerinnen dahingehend noch immer verbesserungswürdig.

Zusammenfassung (Englisch)

Men and women differ significantly from each other. In my thesis I analyzed a very important difference, the varying sexual hormones. Men and women are equipped with different sets of hormones. This difference has a big effect on the prevalence and pathogenesis of a number of diseases. I have chosen to investigate the effects on depression, osteoporosis and cardiovascular diseases. I examined the correlation between the sexual hormones and the selected diseases. Women fall into a depression more often than men, because their hormone levels fluctuate radically in the course of their lifetime. Osteoporosis is another disease typically women suffer from. After menopause, their estrogen levels drop and they lose their protective effects on the bone substance. Cardiovascular diseases on the other hand, are a characteristic disorder that can more often be observed in men. But we usually forget to consider that women over the age of 75 frequently suffer from cardiovascular diseases more often than men! The pharmacotherapy of these diseases is insufficient due to the lack of gender specific studies. There is an increased demand for gender specific research. In my practical work I created a questionnaire to help investigate the interactions of oral contraceptives and other medications. I also took a look at the side effects of oral contraceptives. According to the outcome of the questionnaire, there is a great deal of improvement necessary in the professional advice of physicians and pharmacists.

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