Titelaufnahme

Titel
Hermetosphären - autarke Ökosysteme in verschlossenen Gläsern / vorgelegt von Katharina Ingeborg Bäck
Weitere Titel
Hermetospheres - self-sustaining ecosystems in closed vessels
Verfasser/ VerfasserinBäck, Katharina Ingeborg
Begutachter / BegutachterinMüller, Maria
ErschienenGraz, 2017
UmfangVII; 107 Blatt : Illustrationen
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Diplomarbeit, 2017
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-116526 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
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Hermetosphären - autarke Ökosysteme in verschlossenen Gläsern [3.76 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Autarke Stoffkreisläufe in geschlossenen Systemen erscheinen zu Beginn geheimnisvoll. Wie vermag ein derartiges Ökosystem zu funktionieren und wie kann beständiges Leben darin überhaupt möglich sein? Hinter Hermetosphären steckt ein faszinierendes ökologisches Prinzip, das auf der Erde ablaufende Stoffkreisläufe in einer Miniatur-Version sichtbar macht und eindrucksvoll veranschaulicht. Im Zuge dieser Diplomarbeit werden zunächst ihre Entstehungsgeschichte und die mit Hermetosphären zusammenhängenden ökologischen Grundlagen beschrieben. Anschließend werden alle für die eigene Herstellung einer solchen Hermetosphäre benötigten Materialien, Instrumente sowie die richtige Methodik zur Erstellung und Erhaltung detailliert beschrieben. Da in ihr viele pflanzenphysiologische und biologische Vorgänge zu beobachten sind, bietet es sich an Hermetosphären als aktive Komponente des Unterrichtsfaches Biologie und Umweltkunde in Betracht zu ziehen. Deshalb beschäftigt sich der letzte große Teil dieser Arbeit mit der theoretischen und praktischen Einbettung eines solchen Projekts in den Unterricht der fünften bis zwölften Schulstufe. Im Zuge der Arbeit wurden Vorschläge für altersgerechten Experimente hervorgebracht, und eine Unterrichtsplanung zur Erstellung von Hermetosphären erarbeitet. Durch das hier dargelegte Unterrichtkonzept bekommen SchülerInnen die Möglichkeit wissenschaftliche Vorgehensweisen kennenzulernen und sollen angeregt werden, selbstständig zu forschen. Da die Hermetosphären eine Vielzahl an Schnittstellen zu anderen Disziplinen aufzeigen, werden abschließend Anregungen für eine interdisziplinäre Zusammenarbeit verschiedener Unterrichtsfächer gegeben.

Zusammenfassung (Englisch)

Self-sustaining cycles of substances in closed systems appear mysterious at first. How can such an ecosystem work and how is permanent life within those systems even possible? Behind hermetospheres is a fascinating ecological principle, which shows in an impressively way all on the earth running material cycles in a miniature version. At the beginning of this thesis, the developmental history and the ecological basics related to hermetospheres are described. Subsequently, all materials, instruments as well as the correct methodology required for an own production and maintenance of such a hermetosphere are described in detail. Since many physiological bases of plants and biological processes can be observed in those vessels, they can be considered as an active component of the subject biology and environmental science. Therefore, the last major part of this work concentrates on the theoretical and practical embedment of such a project into the lessons of the fifth to twelfth school level. In the course of the thesis recommendations for age-appropriate experiments as well as a model of a lesson which includes the preparation of hermetospheres were developed. Through the teaching concept presented here, pupils are given the opportunity to get to know scientific approaches and are encouraged to do research independently. Since the hermetospheres show as well a large number of interfaces to other disciplines, various suggestions for the development of interdisciplinary co-operation between different subjects were given in conclusion.