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Title
Phosphor und die "Phosphor-Krise" / vorgelegt von Mag. Alfred Neuherz
Additional Titles
Phosphor and the "Phosphorcrises"
AuthorNeuherz, Alfred
CensorMittelbach, Martin
PublishedGraz, 2017
Description97 Blätter : Zusammenfassungen (4 Blätter) ; Illustrationen, Diagramme, Karten
Institutional NoteKarl-Franzens-Universität Graz, Diplomarbeit, 2017
Annotation
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
Zusammenfassungen in Deutsch und Englisch
LanguageGerman
Document typeThesis (Diplom)
Keywords (GND)Phosphor / Phosphorkreislauf / Rohstoffreserve
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-116517 Persistent Identifier (URN)
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Phosphor und die "Phosphor-Krise" [1.67 mb]
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Abstract (German)

Beschäftigt man sich mit der Thematik „Phosphorkrise“ hat es der Chemiker und Science Fiktion Autor, Issak Asivmov, dass mögliche Szenario treffend beschrieben. Als Conclusio seiner Beschreibung steht die Aussage, dass ohne Phosphor kein Leben möglich ist. Diesbezüglich hätte auch eine eingeschränkte Möglichkeit der Nutzung katastrophale Auswirkungen auf die Menschheit. Solche Vorhersagen bzw. Berechnungen, betreffend der Ressource Phosphor, werden mit dem Begriff „Phosphorkrise“ umrissen. Von zentraler Bedeutung ist eine zeitliche Einordnung von Abläufen, die zu dieser Situation führen.Mit dem Terminus „Phosphorkrise“ wird versucht, einen Bezug zu der medial bekannten „Erdölkrise“ des letzten Jahrhunderts herzustellen. Diese Verbindung basiert auf einigen Parallelen bezogen auf die Thematik, der Abnahme von Ressourcen und deren Folge auf gesellschaftliche, wirtschaftliche und politische Entwicklungen. Eine propagierte Endlichkeit des Phosphors bedeutet nicht, dass das Element nicht mehr vorhanden ist, sondern dass die Zugänglichkeit einer weiteren Nutzung nicht gegeben ist. Diese Entwicklung basiert auf dem Phosphorkreislauf und die Verortung von Phosphor im globalen Kontext. Dabei ist das Meer jener Teil des Kreislaufes, in dem der Phosphor in Form von Phosphaten angereichert und sedimentiert wird. Dieser Bereich aus heutiger Sicht ist förderungstechnisch nicht zugänglich.Gegenwärtig werden phosphorhaltige Erze abgebaut und hauptsächlich als Dünger verwendet, um den steigenden Bedarf an Nahrungsmitteln, durch eine steigende Weltbevölkerung, zu decken. Die durch den Phosphorkreislauf gegebenen Abhängigkeiten ermöglichen Organismen den benötigten Phosphor durch Nährstoffe zu erhalten. Für den Menschen stellt Phosphor einen essenziellen Baustein des Lebens dar. Neben der zentralen Bedeutung, bei biochemischen Abläufen im Körper, wird Phosphor auch für die Bildung von Knochen und Zähnen benötigt. Bei genauerer Betrachtung ist der menschliche Körper durch die kontinuierliche Aufnahme und Ausscheidung von Phosphor ein Kreislauf für sich. Natürlich darf nicht auf die Ambivalenz des Elementes in der Art der Nutzung hingewiesen werden. Neben einer erschaffenden besteht auch eine zerstörerische Kraft und Wirkung. In einem historischen Kontext kann die Zunahme an Bedeutung des Elementes für den Menschen, sowie seiner Verwendung, dargestellt werden. Mit der Nutzung dieser Erkenntnisse und dem gezielten Einsatz von Phosphor war es möglich, Voraussetzungen zu schaffen, die heute die Basis des Daseins bilden. Anhand des Krisenszenarios wird auch deutlich, wie vielschichtig die Problematik ist und welche Faktoren berücksichtigt werden müssen. Bei dieser Betrachtungsweise steht das Element Phosphor als Rohstoff im Zentrum. Die Ursache einer sich abzeichnenden Krise liegt nicht in der Chemie des Elements an sich, sondern in der Art und Weise wie es verfügbar ist. Dabei spielen die Wirtschaftlichkeit und technische Möglichkeiten des Abbaus eine Rolle, aber auch die geografische Verortung der Lagerstätten. Diese Inhomogenität von Vorkommen stellt den zentralen Aspekt der Problematik dar. Diese Vorgaben können für eine Zugänglichkeit limitierend sein und beruhen auf wirtschaftlichen aber auch politischen Gegebenheiten. Um dieser Abhängigkeit zu begegnen, werden Möglichkeiten gesucht vorhandene Ressourcen durch Recycling zu nutzen. Aufgrund des technischen Fortschreitens auf diesem Gebiet ist eine teilweise Deckung des Bedarfs möglich. Eine Entwicklung wird bei der Behandlung der Thematik „Phosphorkrise“ deutlich, dass Krisenszenarien Menschen zu einer innovativen Lösung des Problems anregen und eine global vernetzte Wissenschaft die Basis für dieses Vorhaben ist.

Abstract (English)

If one deals with the topic "Phosphorus crisis", the chemist and science fiction author, Issak Asivmov, has described a possible scenario aptly. As a conclusio of his description stands the statement that without phosphorus no life is possible. In this regard, a limited possibility of using phosphorus has catastrophic effects on mankind. Such predictions or calculations concerning the resource phosphorus are outlined with the term "phosphorus crisis". Of central importance is the temporal classification of procedures that lead to this situation.The term "Phosphorus crisis" attempts to establish a link to the medically known "oil crisis" of the last century. This connection is based on some parallels related to the subject matter, the decrease of resources and their consequences on societal, economic and political developments. A propagated finiteness of the phosphorus does not mean that the element is no longer present, but the accessibility of further use is not given. This development is based on the phosphorus circuit and the location of phosphorus in a global context. The sea is that part of the cycle in which the phosphorus is enriched and sedimented in the form of phosphates. From today's perspective, this area is not accessible to funding.At present, phosphorus-containing ores are mined and used mainly as fertilizer to meet the increasing demand for food, caused by a rising world population. The dependencies given by the phosphorus cycle enable organisms to obtain the necessary phosphorus by nutrients. For humans, phosphorus is an essential building block of life. Besides the central importance, in biochemical processes in the body, phosphorus is also needed for the formation of bones and teeth. On closer inspection, the human body is a cycle by itself through the continuous uptake and excretion of phosphorus.Of course, the ambivalence of the element in the manner of use must not be pointed out. In addition to a creating, there is also a destructive force and effect. In a historical context, the increase in the importance of the element for man as well as its use can be represented. With the use of these findings and the targeted use of phosphorus, it was possible to create conditions that today form the basis of existence. The crisis scenario also shows how complex the problem is and what factors need to be taken into account. In this way, the element of phosphorus is the raw material. The cause of an emerging crisis lies not in the chemistry of the element itself but in the way it is available. The economic viability and technical possibilities of mining are also important, but also it depends on the geographic location of the deposits. This inhomogeneity of occurrences is the central aspect of the problem. These guidelines can be limiting for accessibility and are based on economic as well as political conditions. In order to counteract this dependency, opportunities are being sought to exploit existing resources through recycling. Due to the technical progress in this field, a partial coverage of the demand is possible. A development in the treatment of the topic "Phosphorus crisis" shows that crisis scenarios stimulate people to an innovative solution to the problem and a globally networked science is the basis for this project.

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