Titelaufnahme

Titel
Aspekte des steirischen Frauenlebens in den Nachkriegsjahren
Weitere Titel
Aspects of the life of women in Styria during the post-war years
Verfasser/ VerfasserinHierzberger, Alexandra
Begutachter / BegutachterinSchmidlechner-Lienhart, Karin Maria
ErschienenGraz, 2017
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Diplomarbeit, 2017
Anmerkung
Arbeit an der Bibliothek noch nicht eingelangt - Daten nicht geprüft
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
DokumenttypDiplomarbeit
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-116327 Persistent Identifier (URN)
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Aspekte des steirischen Frauenlebens in den Nachkriegsjahren [0.75 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Diplomarbeit beschäftigt sich mit unterschiedlichen Aspekten des steirischen Frauenlebens in den Nachkriegsjahren, wobei besonders die Aspekte des Lebens und der Arbeit innerhalb des gesetzten regionalgeschichtlichen Forschungsschwerpunktes fokussiert werden. Basierend auf einem Forschungsüberblick, einer theoretischen und methodischen Kontextualisierung der Frauen- und Geschlechterforschung und der qualitativen Sozialforschungsmethode der Oral History, sowie einer historischen Kontextualisierung der steirischen Nachkriegszeit, werden speziell diese beiden Aspekte aus verschiedenen Literaturquellen herausgearbeitet und näher beleuchtet. Dafür wurden insgesamt zehn Kategorien ausgewählt, um das breite Spektrum hinsichtlich des Lebens und der Arbeit aufzuzeigen und die Auswirkungen und Folgen des Zweiten Weltkrieges auf die Frauen in der Steiermark transparent zu machen. Hierzu zählen die Ernährungssituation, die Bekleidungssituation, die Wohnsituation, die Energieversorgung, die Beziehungen zu Besatzungssoldaten und Besatzungskinder, die Gründe für die Frauenarbeit, die Hausarbeit, die Lohnarbeit, die Frauenarbeitslosigkeit und die Arbeitsmigration. Mittels der qualitativen Sozialforschungsmethode der Oral History werden die bisherigen Erkenntnisse über das steirische Frauenleben im abschließenden Kapitel weiterführend auch durch individuelle und subjektive Erinnerungen und Erzählungen von zwei Zeitzeuginnen ergänzt. Anhand der Durchführung von Oral History Interviews sollen weitere signifikante Schilderungen des damaligen Frauenlebens gewonnen und etwaige Gemeinsamkeiten und Differenzen in den unterschiedlichen subjektiven Schilderungen und Erinnerungen der Zeitzeuginnen nachgewiesen werden. Die gewonnenen Ergebnisse der geführten Interviews belegen, dass es durchwegs Gemeinsamkeiten im kollektiven Gedächtnis der steirischen Frauen, jedoch auch wesentliche Differenzen in den geschlechterspezifischen Erinnerungen an die Nachkriegszeit gibt.

Zusammenfassung (Englisch)

This diploma thesis deals with different aspects of the life of women in Styria during the post-war years. It particularly focuses on the aspects of the daily life and work of women within the chosen main regional research focus. Based on the research overview, the theoretical and methodical contextualization of gender studies and of the qualitative research method of oral history, as well as the historical contextualization of the Styrian post-war period, these two aspects are presented in detail and are more closely examined from various literary sources. Overall, a total of ten categories were selected to illustrate the broad spectrum of the life and work of women and the impact and consequences of the Second World War on women in Styria. These ten categories include the nutritional situation, the clothing situation, the housing situation, the energy situation, relations with occupying troops and occupation children, the reasons for women to work, the domestic work, the wage labour, the unemployment of women and the labour migration. In the final chapter of this thesis the recent findings on the womens life in Styria were further supplemented by means of an application of the qualitative social research method of oral history to gain further individual and subjective memories and narratives of two time witnesses. Through the implementation of oral history interviews more significant portrayals of the lives of women, as well as any similarities and differences in the various subjective descriptions and memories of the time witnesses should be obtained. The results obtained from the previously mentioned interviews demonstrate that there are apparent similarities in the collective memories of Styrian women; however, there are also significant differences in gender specific memories of the post-war period.