Bibliographic Metadata

Title
Aischines vs. Demosthenes - Das Makedonenbild im Spiegel des Kranzprozesses
Additional Titles
Aischines vs. Demosthenes - The image of Macedonian monarchs in the Suit against Ctesiphon
AuthorKoller, Elena
CensorLinder, Margit
PublishedGraz, 2017
Institutional NoteKarl-Franzens-Universität Graz, Diplomarbeit, 2017
Annotation
Arbeit an der Bibliothek noch nicht eingelangt - Daten nicht geprüft
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
Document typeThesis (Diplom)
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-116298 Persistent Identifier (URN)
Restriction-Information
 The work is publicly available
Files
Aischines vs. Demosthenes - Das Makedonenbild im Spiegel des Kranzprozesses [1.04 mb]
Links
Reference
Classification
Abstract (German)

In der Mitte des 4. Jahrhunderts v. Chr. etablierte sich einerseits eine neue Generation von Politikern in Athen, und andererseits eine neue nicht-hellenische Macht, nämlich Makedonien. Durch das Erscheinen des Philipp II. von Makedonien in der griechischen Welt, wird Makedonien zu einer ernstzunehmenden Opposition.Die vorliegende Arbeit behandelt das Makedonenbild innerhalb der beiden Gerichtsreden des Kranzprozesses im 4 Jahrhundert v. Chr. in Athen. Zusätzlich wird auch auf die politische Gesinnung der beiden Kontrahenten, Aischines und Demosthenes, eingegangen.Die Diplomarbeit gliedert sich in acht Teile. Einleitend wird das Gerichtswesen Athens und die Rechtsprechung an sich dargelegt, sowie ein Einblick in den Kranzprozess und biographische Aspekte zu den beiden Rhetorikern erörtert. Danach folgen Kapitel zu den Reden „In Ctesiphontum“ und „oratio XVIII“, die die jeweiligen Passagen, die im Zusammenhang mit Makedonien und den beiden Herrschern, Philipp II. und Alexander der Große, stehen, durch das Heranziehen von Parallelquellen zum historischen Kontext, analysiert und erklärt werden. Am Ende dieser Kapitel befindet sich jeweils eine Zusammenfassung über das in der Rede dargestellte Makedonenbild, welches sich aus den Darstellungen des Aischines und Demosthenes ergeben hat. Abschließend wird in einem Resümee eine Gegenüberstellung der beiden Makedonenbilder durchgeführt, um Unterschiede beziehungsweise Gemeinsamkeiten hervorzuheben.

Abstract (English)

In the middle of the 4th century BC, a new generation of Athenian politicians emerged, as well as Philipp II of Macedon, a new non-Hellenic power. Due to the appearance of Philipp in the Hellenic world, Macedon became a serious opposition. This thesis deals with the image of the Macedonian monarchs in the orations of Aischines and Demosthenes On the Crown. Additionally, the political disposition of the two orators is described.The outline of the thesis consists of eight parts. First of all, the Athenian judiciary and jurisdiction is explained, as well as short biographies of the two orators are given. Furthermore, chapters on the specific orations “In Ctesiphontum” and “oratio XVIII” are provided which deal with the various passages concerning the Macedonian monarchs Philipp II and Alexander the Great. The analysis of these orations is investigating the passages in connection to the historical context of the time. Moreover, the following chapters summarize the Macedonian image depicted in the orations, as well as a final chapter which contrasts the two different images of Philipp and Alexander.