Titelaufnahme

Titel
Das Angemessenheitsprinzip im Arbeitsrecht / von Marie Sophie Reitinger
Verfasser/ VerfasserinReitinger, Marie Sophie
Begutachter / BegutachterinLöschnigg Günther
Erschienen2010
UmfangIV, 109 Bl. : Zsfassung
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2010
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Österreich / Angemessenheit / Arbeitsrecht / Österreich / Angemessenheit / Arbeitsrecht / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-18454 Persistent Identifier (URN)
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Das Angemessenheitsprinzip im Arbeitsrecht [0.62 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

AbstractDas Angemessenheitsprinzip im ArbeitsrechtDiese wissenschaftliche Arbeit beschäftigt sich mit dem Angemessenheitsprinzip im Arbeitsrecht. Sie geht von den jeweiligen Regelungen in der Rechtsordnung, die ein angemessenes Entgelt, angemessene Dienste ua angemessene Leistungen festlegen, aus und versucht, anhand der Rechtssprechung und der Auffassungen der Rechtswissenschafter die einzelnen ?Arten? der Angemessenheit zu definieren. Eine zentrale Rolle spielen dabei Bestimmungen des ABGB, des AngG und des AÜG.Weiters fragt sie danach, ob es eine absolute Grenze der Angemessenheit gibt, vergleicht einzelne Arten der Angemessenheit, versucht, deren Gemeinsamkeiten festzustellen und beleuchtet am Ende das Angemessenheitsprinzip im Arbeitsrecht mit Hilfe der zuvor getätigten Feststellungen, wobei sie im Zuge dessen auch eine abstrakte Definition der Angemessenheit, die das gesamte Arbeitsrecht umhüllt, formuliert.Das Ziel war, eine Arbeit zu schaffen, die eine Orientierungshilfe für Juristen, Arbeitgeber und Arbeitnehmer darstellt. Aufgrund der sehr weitläufigen Bestimmungen in den einzelnen Gesetzestexten ist ein solches Werk, das sich mit den grundlegenden Ansprüchen des Arbeitsrechts beschäftigt und diese konkretisiert, sehr wichtig, obwohl va im Bereich des angemessenen Entgelts Kollektivverträge bestehen, die dieses bereits hinreichend bestimmen (sollten). Auch die Tatsache, dass die Angemessenheit in einigen Angelegenheiten nur ein subsidiäres Kriterium für jene Fälle bildet, in denen der Arbeitsvertrag keine entsprechende Regelung trifft, ist bekannt. Dennoch ist der Raum, der für die Bestimmung mithilfe des Kriteriums der Angemessenheit bleibt, nicht zu vernachlässigen und außerdem auch nicht zu vergessen, dass die gesetzliche Regelung, die von der Angemessenheit ausgeht, in Kraft ist und verwendet wird.

Zusammenfassung (Englisch)

AbstractThe Principle of Adequacy in Labour LawThe aim of this diploma thesis is to get an overview of the most important regulations of the Austrian labour law, which can be found in ABGB, AngG and AÜG. These comprise the term of adequacy, which defines the adequate money consideration and the adequate mode and amount of the owed work. At this point it has to be stated that the word ?adequacy? in labour law does not imply the same meaning in all regulations, as different criteria are used to define the adequacy for example of § 1152 ABGB and § 10 AÜG. There are various differences between the regulations in labour law and there are at least just as many different opinions about this adequacy.So starting at the wording of the regulations, the judicature concerning these regulations and the sentiments of academics of law, the objective of this thesis was to define the character of the respective adequacy. Furthermore, the absolute limit of adequacy was determined and the different adequacies were compared in order to describe and define the principle of adequacy. This principle involves all reviewed regulations.This diploma thesis should help members of a legal profession as well as employees who require information about their adequate money consideration or their adequate mode and amount of work in order to define the adequacy in the respective cases. The importance of being able to determine the kind of adequacy of the regulations has to be emphasized because the criterion of adequacy is used by regulations in law which are in force, although they are just subsidiary regulations in several cases.