Titelaufnahme

Titel
Entwicklung des österreichischen Asyl- und Fremdenrechts im Kontext politischen und sozialen Wandels / vorgelegt von: Amra Osmanbasic
Verfasser/ VerfasserinOsmanbasic, Amra
Begutachter / BegutachterinKoller Peter
Erschienen2010
UmfangV, 85 Bl. : Zsfassung
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2010
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Österreich / Asylrecht / Ausländerrecht / Österreich / Asylrecht / Ausländerrecht / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-18335 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
Dateien
Entwicklung des österreichischen Asyl- und Fremdenrechts im Kontext politischen und sozialen Wandels [0.63 mb]
Links
Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Das Asylrecht ist und bleibt ein äußerst komplexes rechtspolitisches sowie emotionales Thema. Dass sich die Situation in Europa in den letzten Jahren um ein Vielfaches verschärft hat, lässt sich nicht abstreiten. Nicht umsonst wird der Terminus ?Festung Europa? verwendet. Flüchtlinge werden als Sicherheitsrisiko und als Konkurrenten auf dem Arbeitsmarkt gesehen. Der Gesetzgeber hat das österreichische Asyl- und Fremdenrecht mehrmals geändert, sodass es nur mehr von Experten zu überblicken ist. Auffallend ist, dass die Gesetze immer restriktiver geworden sind. Die vorliegende Diplomarbeit versucht die Entwicklung des österreichischen Fremdenrechts der letzten Jahren darzustellen. Das erste Kapitel behandelt die historischen Ursprünge des Asylrechts. Beginnend mit dem religiösen Hintergrund des Asylrechts, über die Wandlung zum Recht des Schutz gewährenden Staates. Dabei wird auf die Einflüsse des Ersten und des Zweiten Weltkrieges sowie auf die Genfer Flüchtlingskonvention eingegangen. Darüber hinaus versucht das zweite Kapitel die Frage zu klären, ob Österreich nun ein Einwanderungsland geworden ist. Mit einem Überblick über die relevanten Migrationsströme und die Darstellung der push- und pull- Faktoren, wird versucht eine Antwort auf diese Frage zu finden. Das vierte Kapitel geht auf die unzähligen Gesetzesänderungen des Fremdenrechts bis zum Jahr 2000 sowie die dafür verantwortlichen Faktoren ein. Der Schwerpunkt des letzten Kapitels liegt darin, die durch die Politik angeheizte Asylrechtsdebatte aufzuzeigen. Auf die Parteiprogramme der politischen Parteien und die aktuelle Migrationspolitik wird insbesondere Bezug genommen. Auffallend ist vor allem die Interdependenz zwischen dem Asylrecht und der inneren Sicherheit. Abschließend werden Ansätze für eine effizientere sowie maßvoll geregelte Migrationspolitik diskutiert.

Zusammenfassung (Englisch)

The right of asylum is an extremely complicated and emotional topic. Fact is that the situation in Europe has intensified during the last years. So it is understandable that people use the term ?Fortress Europe?. Refugees are seen as a security risk and as competitors on the job market. The legislator has changed the Austrian asylum and immigration law several times, so that only experts have the ability to understand it. It is noticeable that the laws have become more and more restrictive. The government has tightened the immigration law over the years. Overall more visa application were denied by the government. The master thesis carried out the changes of the Austrian asylum and immigration law over the last years. The first chapter describes the history of these laws. Further, the religious background and the right of the protection of granting state are discussed. In this regard the impacts of the Fist and Second World War as well as the Geneva Convention are covered. The research of the second chapter was focused on the question if Austria has become an immigration country. An overview of the Austrian migration movement and the description of the relevant push- and pull-factors will give an answer to the question stated above. The fourth chapter deals with the countless law changes as well as the factors responsible for it. The main topic of the last chapter indicates the debate about the asylum right, which is heated up by politics. In particular reference is made to the different party programs of the Austrian political parties. Above all, the interdependence between the right of political asylum and the internal security is given. Finally, solutions for a more efficient and moderately regulated migration politics are further provided.