Titelaufnahme

Titel
Extreme Klima- und Wetterereignisse in der Region Südoststeiermark / Andreas Biedermann
Verfasser/ VerfasserinBiedermann, Andreas
Begutachter / BegutachterinKirchengast Gottfried
Erschienen[ca. 2010]
UmfangIX, 115 Bl. : Zsfassung ; Ill., graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., [2010]
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Mittelsteiermark / Klima
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-18060 Persistent Identifier (URN)
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Extreme Klima- und Wetterereignisse in der Region Südoststeiermark [13.12 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die Zunahme extremer Wetterereignisse ist eine Folge des Klimawandels der nicht mehr zu leugnen ist. Viele Arbeiten und Untersuchungen haben sich schon mit diesem Thema auseinandergesetzt um Extremereignisse zu definieren, und ihre Auswirkungen zu prognostizieren. Das Ziel dieser Arbeit war mittels ausgewählter Extremindizes für die Klimaparameter Temperatur und Niederschlag herauszufinden, ob es in der Südoststeiermark, einer flachen bis hügeligen Region, zu einem vermehrten Auftreten extremer Wetterereignisse kommt. Für die Analyse standen Daten von fünf Klimastationen, Bad Gleichenberg, Gleisdorf, Graz Flughafen, Graz Universität und Schöckl, zur Verfügung. Die Bergstation Schöckl bietet einen guten Kontrast zu den vier im flacheren Land gelegenen Stationen. Der Beobachtungszeitraum 1948-2007 bei zumindest drei Messtationen ermöglicht eine fundiertere Aussage. Die erhaltenen Ergebnisse zeigen, daß es bei den Temperaturwerten trotz einer zum Teil hohen Variabilität zu einer Zunahme der Maximaltemperaturen und einer Abnahme der Minimaltemperaturen gekommen ist. Vor allem die 90% Perzentile des Temperaturminimums und Temperaturmaximums sowie der auch schon von KABAS (2005) festgestellte Anstieg der Jahresmitteltemperatur weisen einen positiv signifikanten Trend auf. Bei den Resultaten der Niederschlagsindizes konnte auch auf Grund einer höheren Variabilität als bei der Temperatur bisher keine signifikante Entwicklung beobachtet werden. Die Jahressummen nehmen bei allen Stationen ab, und auch die Trockenphasen werden länger.

Zusammenfassung (Englisch)

The increase in extreme weather events is a consequence of climate change and can no longer be denied.. Many reports and studies have already dealt with this issue in order to define extreme events, and predict their impact. The aim of this work was to find out by means of selected extreme indices for the climate parameters of temperature and precipitation, whether there is in the ?Suedoststeiermark?, a flat to hilly region, an increased occurrence of extreme weather events. For the analysis we had data from five climate stations, Bad Gleichenberg, Gleisdorf, Graz Airport, Graz University and Schöckl. The mountain station Schöckl provides a good contrast to the four stations situated in the plains. The observation period 1948-2007 of at least three measuring stations enables a more robust analysis. The results obtained show for temperature values, despite a partly high variability, that an increase in maximum temperatures and a decrease in minimum temperatures has occured. Above all, the 90% percentile of the temperature minimum and temperature maximum and the already observed increase in annual mean by KABAS (2005) have a positively significant trend. The results of the rainfall indices could be observed to show higher variability than the temperature, but they show no significant trend development so far. The annual total rainfall diminishes at all stations, and the dry periods are getting longer.