Titelaufnahme

Titel
The protection of National Minorities in policing by the Council of Europe with case studies of Hungary and Slovakia / eingereicht von Sudhir Samuel Sundaresan
Verfasser/ VerfasserinSundaresan, Sudhir Samuel
Begutachter / BegutachterinKicker Renate
Erschienen2010
Umfang106 Bl. : Zsfassung
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2010
Anmerkung
Zsfassung in dt. Sprache
SpracheEnglisch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Ungarn / Slowakei / Polizei / Minderheitenrecht / Europarat / Ungarn / Slowakei / Polizei / Minderheitenrecht / Europarat / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-17919 Persistent Identifier (URN)
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The protection of National Minorities in policing by the Council of Europe with case studies of Hungary and Slovakia [0.71 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Diese Diplomarbeit beschäftigt sich mit dem Thema ?Der Schutz nationaler Minderheiten in Bezug auf Polizeiarbeit durch den Europarat?. Hauptaugenmerk wird dabei auf die Überwachungsmechanismen gelegt, welche durch den Europarat geschaffen wurden. Diese Überwachungsmechanismen sind erstens der Beratende Ausschuss für das Rahmenübereinkommen zum Schutz nationaler Minderheiten, zweitens die Europäische Kommission gegen Rassismus und Intoleranz, und drittens das Europäische Komitee zur Verhütung von Folter und unmenschlicher oder erniedrigender Behandlung oder Strafe. Ein besonderes Augenmerk muss auf nationale Minderheiten gelegt werden, da Zugehörige nationaler Minderheiten in den verschiedensten Bereichen besonders anfällig für ungerechte Behandlung sind. Besonders besorgniserregend ist Diskriminierung durch die Polizei. Der Hauptteil dieser Diplomarbeit umfasst zwei Fallstudien. Die erste Fallstudie befasst sich mit der Situation in Ungarn, und die zweite mit der Lage in der Slowakei. Diese Länder wurden ausgesucht, da nationale Minderheiten einen signifikanten Anteil der Bevölkerung ausmachen. Sowohl Medienberichterstattung, als auch die politische Entwicklung über die letzten Jahre zeigen einen besorgniserregenden Anstieg von Rassismus und Fremdenfeindlichkeit in verschiedenen osteuropäischen Staaten. Diese Fallstudien erfolgen durch eine Bewertung des Dialogs zwischen den Expertenkomitees und den Staaten. Die Forschungsfragen dieser Diplomarbeit zeigen auf, welche die unterschiedlichen Zugänge und Methoden der Expertenkomitees sind. In weiterer Folge wird die Frage beleuchtet, in wie weit eine Zusammenarbeit zwischen den Komitees erfolgt. Außerdem stellt sich die Frage, ob die Komitees Standards entwickeln, und wie diese zu einander stehen. Die Schlussbeurteilung klärt, in wie weit dieser Schutzmechanismus Einfluss auf die überwachten Staaten hat, gefolgt von der Frage in wie weit Verbesserungen notwendig wären, um die Effektivität dieses Systems zu erhöhen.

Zusammenfassung (Englisch)

This Diploma Thesis deals with the protection of national minorities in policing by the council of Europe. The focus of this thesis is on the monitoring mechanisms installed by the Council of Europe which contribute to the protection of national minorities in policing. These monitoring bodies are firstly the Advisory Committee on the Protection of National Minorities (ACFC) established under the Framework Convention for the Protection of National Minorities (FCNM), secondly the European Commission against Racism and Intolerance (ECRI), and finally the Committee for the Prevention of Torture and Inhumane or Degrading Treatment or Punishment (CPT). A special focus must be laid on national minorities, as they tend to be extremely vulnerable to discrimination in various fields. Policing is an area in which discrimination can be especially alarming. The main part of this Thesis is two case studies. The first case study is on Hungary, followed by a case study on Slovakia. These countries were chosen as they have a significant percentage of national minorities. Media coverage and political developments over the past years have shown that racism and xenophobia in general are on a rise in many eastern European countries. The assessment will mainly take place through the dialogue between the expert bodies and the states. The questions that were raised are firstly what the different approaches and working methods of the expert bodies are. Secondly, to which extent the expert bodies cooperate. Another question that is raised is whether the expert bodies develop standards, followed by a comparison of these standards. The final assessment is on the impact of this protection mechanism, and raises the question whether improvements would be necessary to increase its effectiveness.