Titelaufnahme

Titel
Die Entwicklungspotenziale der Gemeinde Gusswerk / vorgelegt von Michaela Blumrich
Verfasser/ VerfasserinBlumrich, Michaela
Begutachter / BegutachterinLieb, Gerhard
Erschienen2010
Umfang85 Bl. : Zsfassung ; Ill., graph. Darst., Kt.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2010
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Gußwerk <Steiermark> / Gemeindeentwicklung / Gußwerk <Steiermark> / Gemeindeentwicklung / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-17652 Persistent Identifier (URN)
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Die Entwicklungspotenziale der Gemeinde Gusswerk [7.19 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die peripher im Norden der Steiermark gelegene Gemeinde war im 19. Jahrhundert als "Eisengusswerk" bekannt und hatte sich zuerst auf die Verhüttung von Eisen und später aufdie Fertigung von Waffen, Schmuck und Gebrauchsgegenständen spezialisiert. Mit demEnde der Eisenindustrie sank die Einwohnerzahl Gusswerks rasant ab und betrug im Jahr2009 nur noch 39 % der Bevölkerung von 1869 (STATISTIK AUSTRIA 2009). Diese Diplomarbeit versucht, das Problem der unverändert starken Abwanderung und der stagnierenden Wirtschaft zu analysieren und mögliche Entwicklungspotenziale für die Gemeinde zu finden. Dies geschieht mittels der SWOT-Analyse, einer aus der Wirtschaftkommenden Strategie zur Identifizierung der Stärken, Schwächen, Chancen und Risikeneines Unternehmens, oder - wie in diesem Fall - der Gemeinde Gusswerk. Im Rahmen der SWOT-Analyse wurde ersichtlich, dass Gusswerk eine Vielzahl anEntwicklungspotenzialen aufweisen kann. So bestünde für den primären Sektorbeispielsweise die Möglichkeit, landwirtschaftliche Produkte durch die Erstellung eineseinheitlichen Labels zu vermarkten. Betriebe des sekundären Sektors weisen vor allemdurch die hohe Qualität ihrer Erzeugnisse Wettbewerbsvorteile gegenüber der Konkurrenzauf und könnten außerdem durch Einzel- oder Sonderanfertigungen Marktlücken füllen. Um ihren Bekanntheitsgrad zu steigern, wäre unter anderem ein Internetauftritt der Betriebe von Vorteil. Im Tourismussektor könnten etwa heimische Produkte aus Landwirtschaft, Fisch- undWildzucht in der Gastronomie angeboten werden, um auf den verstärkten Trend in Richtung Genuss und Wellness zu reagieren. Die Funktionserweiterung des Wegenetzesum Aspekte wie zum Beispiel Reiten, Fitness oder Lehrreiches (durch Themenwege zuWasser und Wasserkreislauf oder zu Pflanzen und Natur) und vor allem die Präsentationdieser Wege mittels Karten und im Internet sind nur einige der Möglichkeiten, wie dievorhandenen Potenziale in Gusswerk genützt werden könnten.

Zusammenfassung (Englisch)

In the 19th century, the province situated in the North of Styria was called "Iron-Gusswerk". Initially, it specialized in smelting iron and later in the production of weapons, jewelry and household goods. Towards the end of the iron industry, the total inhabitants of Gusswerksank rapidly. In 2009, Gusswerk's number of inhabitants decreased to a mere 39% of thetotal population in 1869 (STATISTIK AUSTRIA 2009). The master's thesis, "The development potentials of the province of Gusswerk", analyzes the problem of the continuing out-migration and the stagnant economy with the goal of locating possible development potentials for the province. This is achieved through the SWOT analysis, an economic strategy for identifying strengths, weaknesses, opportunitiesand threats for a company - or in this case - the province of Gusswerk. Through the application of the SWOT analysis, it is clear that Gusswerk has various potentials for progress. In the primary sector, the agricultural community could increase its income by creating a standardized trademark to market local agricultural products. In the secondary sector, businesses in Gusswerk are well-situated on the market due to thehigh level of quality in their products. Additionally, the increased promotion of custom tailored products would enable them to fill specific market gaps. Furthermore, a presentation of their products via the internet would increase the companies' national andinternational recognition. Within the tertiary sector it would be possible to offer local agricultural goods as well as fish and deer products in gastronomy in response to the increasing trends in quality diningand well-being. Expanding the hiking trails to include horseback riding, fitness oreducational excursions as well as presenting this information via maps and on the internetwould increase tourism within the area. The ideas above present just a few possibilities forfurther applying the various potentials of Gusswerk.