Titelaufnahme

Titel
Reformüberlegungen des strafprozessualen Hauptverfahrens / von Michael Huber
Verfasser/ VerfasserinHuber, Michael
Begutachter / BegutachterinSchick Peter
Erschienen2010
UmfangIV, 56 Bl. : Zsfassung
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2010
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Österreich / Strafverfahren / Österreich / Strafverfahren / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-17496 Persistent Identifier (URN)
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Reformüberlegungen des strafprozessualen Hauptverfahrens [0.28 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

- Abstract -Reformüberlegungen des strafprozessualen HauptverfahrensDas österreichische Strafprozessrecht hat sich in den letzten Jahren massiv weiterentwickelt. Gerade als im Jänner 2008 das StPRG in Kraft gesetzt wurde, war dies ein erster großer Schritt in Richtung einer umfassenden Gesamtreform. Der Modifizierung des strafprozessualen Vorverfahrens, soll in den kommenden Jahren eine Umgestaltung des Hauptverfahrens folgen. Die Diplomarbeit zeigt einen Überblick der wesentlichen Verfahrenspunkte und Bestimmungen zum Hauptverfahren. Weiters werden verschiedenste Vorschläge einzelner Experten hinsichtlich einer Weiterführung des StPRG aufgezeigt und kritisch betracht. Insbesondere die Themen; inwieweit Absprachen im Strafprozess zulässig sind oder ob eine Änderung des Befragungsmodus in der Hauptverhandlung in Richtung eines Wechselverhörs sinnvoll ist. Darüber hinaus wird eine klare Abgrenzung zu den angloamerikanischen Systemen des ?Kreuzverhörs? und des ?plea bargaining? getroffen. Einen weiteren Reformansatz bildet die Trennung der Hauptverhandlung in zwei Verfahren, einerseits über die Tat bzw. Schuld des Angeklagten, und andererseits über die Strafzumessung. Vor allem auf die Praxisrelevanz dieser Forderung soll speziell eingegangen werden.Abschließend wird die Problematik der Geschworenengerichtsbarkeit im österreichischen Strafrecht näher beleuchtet. Es geht primär um die Frage, ob eine Laienbeteiligung im Strafprozess noch zeitgemäß ist und welche alternativen Gerichtszusammensetzungen in Zukunft die reinen Schwurgerichte ablösen könnten.

Zusammenfassung (Englisch)

- Abstract -Considerations about the reform on the main court of criminal trialThe Austrian Criminal Case Law has made big advances in recent years.In January 2008 the StPRG has been enacted, as a first major step towards a broad legislative reform. After the modification of the pre-trial criminal proceedings, a reorganization of the main proceedings should follow.This diploma thesis shows an overview of the key points and regulations of the main proceeding. Moreover, various suggestions of individual experts with respect to a continuation of the StPRG will be identified and critically reflected. In particular the issues whether agreements are permissible in the criminal case or whether a change of the interview method in the main court in the direction of an alternating interrogation would make sense. Beyond that, a clear differentiation to the Anglo-American system of the "cross-examination" and the "plea bargaining" is taken. A further approach to reform is to separate the main court into two proceedings, one over the deed or the guilt of the accused and the other over the sentencing. A special focus will be on the practical relevance of this requirement.Finally the issue of the jury trial in the Austrian criminal law will be emphasized, with a focus on the question whether a legal layperson is still relevant in the criminal case and what alternatives could replace the jury trials in the future.